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So hat „Der Feinschmecker“ das Café Telgmann getestet

Café Telgmann in Werne ausgezeichnet

Wie schafft man es, zu den „Besten Cafés Deutschlands“ zu zählen? Klar, durch Qualität und Service. Aber wie erkennt der Tester die? Ein Feinschmecker-Redakteur erzählt, wie sie Telgmann und die anderen Cafés testen.

Werne

, 02.03.2018
So hat „Der Feinschmecker“ das Café Telgmann getestet

Die Konditormeister Ute Berger-Telgmann und Inhaber Friedrich Telgmann freuen sich über die Auszeichnung durch das Gourmet-Magazin.. © Konditorei Telgmann ©

Die Konditorei Telgmann gehört ,nach 2014, auch 2018 wieder zu den besten Cafés Deutschlands. So urteilte jedenfalls das Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“. Aber wie genau urteilt das Magazin?

„Wir verfügen natürlich über Adressen und haben zusätzlich unsere Leser aufgefordert, ihre Favoriten zu nennen“, sagt Kersten Wetenkamp, Redakteur des Magazins, auf Anfrage. Das sei bereits Mitte vergangenen Jahres erfolgt. Einige Hundert Cafés kamen zusammen.

Spreu vom Weizen trennen

Die Journalisten trennten zunächst die Spreu vom Weizen. Sortierten etwa Röstereien aus, die keinen eigenen Ausschank hatten. Oder Bäckereiketten. „Wir wollen hausgemachte Backwaren, das Besondere“, gibt Wetenkamp als weiteres Kriterium an.

Das Magazin „Der Feinschmecker“ testet in unregelmäßigen Abständen. Das letzte Mal war das im Jahre 2014. Auch damals war Telgmann mit auf der Bestenliste.

Nach dem groben Vorentscheid setzte der Feinschmecker seine Tester in Marsch. „25 bis 30 haben wir in ganz Deutschland“, sagt Wetenkamp. Die statteten allen Aspiranten einen Besuch ab. „Die kommen wirklich anonym, wir haben keine Ahnung, wann ein Tester bei uns ist“, sagt Ute Berger-Telgmann.

Telgmann-Spezialität ist die „Grillage-Sahnetorte“

Die Tester bestellten jeweils Kaffee und Kuchen. Möglichst ausgefallene Kreationen sollen es sein. „Bei Telgmann war es etwa die Grillage-Sahnetorte“, sagt der Gourmet-Redakteur; ein Biskuit mit Krokant oder gerösteten Mandeln.

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Nicht nur der Geschmack sei für den Test entscheidend, sondern auch die Atmosphäre sowie die Freundlichkeit des Servicepersonals. Ebenfalls wichtig für eine hohe Punktzahl laut Wetenkamp: „Dass der Gast sich wohlfühlt und so lange sitzen bleiben kann, wie er möchte.“

500 positiv getestete Torten-Tempel

Nach den Besuchen fielen wieder einige Kandidaten heraus. Schließlich blieben gut 500 positiv getestete Torten-Tempel übrig: rund 400 Cafés und 100 Röstereien mit Ausschank.

Sie alle dürfen sich zur Liga der „Besten Cafés Deutschlands“ zählen. Eine weitere Klassifizierung unternahm das Magazin nicht. Ob rund 500 „Beste Cafés“ nicht ein bisschen viel sind? Nein, meint Kersten Wetenkamp: „Es gibt abertausende Cafés in Deutschland. Diese 500 sind die Elite.“

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