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Solebad-Umbau biegt auf die Zielgerade – auch dank neuer Azubis

Solebad Werne

So langsam aber sicher geht die Solebad-Baustelle auf die Zielgerade. Jetzt setzten die Verantwortlichen ein „Zeichen, dass es bald losgeht“.

Werne

, 07.09.2018
Solebad-Umbau biegt auf die Zielgerade – auch dank neuer Azubis

Luisa Bohlenschmidt (18) und Ben Kroll (17) sind die neuen Auszubildenden im Solebad. „Das ist ein Signal, dass es bald los geht", so Frank Gründken. © Wilco Ruhland

Mit jedem Bauzaungeflüster – der allmonatlichen Baustellenführung über das Solebadgelände – sind die Fortschritte unverkennbar. Frank Gründken, Geschäftsführer des Bäderbetriebs, erklärte am Freitag (7. September) vielen Interessierten bei der Begehung, dass mit fortschreitenden Baumaßnahmen die Rundgänge für die Allgemeinheit bald auch nicht mehr möglich seien.

Dass das Bad zwei neue Auszubildende hat, bezeichnete Gründken als „Zeichen, dass es bald losgeht“. Die beiden Azubis begleiteten die Führung am Freitag auch. Sie haben bereits ihre erste Arbeitswoche hinter sich und viele Eindrücke gesammelt. Seit dem 1. September lassen sich Luisa Bohlenschmidt (18) und Ben Kroll (17) als Fachangestellte für Bäderbetriebe im Solebad ausbilden – das, was man im Volksmund immer noch oft „Bademeister“ nennt.

Von Beginn an dabei

Doch natürlich gibt es noch keine einzuhaltenden Baderegeln. In leeren Schwimmbecken schwimmt es sich denkbar schlecht. Trotzdem sind die beiden Azubis schon fleißig unterwegs.

„Es kommt ja nicht so oft vor, dass ein Bad neu öffnet. Das ist wirklich spannend, von Beginn an dabei zu sein“, sagte Luisa Bohlenschmidt, die aus Nordkirchen kommt. Im Moment orientieren sie sich noch, lernen alles kennen und helfen überall mit. Etwa bei anstehenden Gartenarbeiten. „Es ist gut, mehrere Sachen kennenzulernen“, meinte Ben Kroll. Er kommt aus Lünen. Das Bauzaungeflüster am Freitag war nicht ihr erster Rundgang durch die Baustelle.

Zwei Tarife im Solebad

Nach wie vor befände man sich im Zeitplan, erklärte Frank Gründken den vielen Interessierten. Auch der Kostenrahmen werde momentan noch eingehalten. Eintrittspreise könne man noch nicht offiziell verkünden, meinte er, um der häufigen Frage vorzubeugen. Wie berichtet, sind die Preise letztendlich auch Sache der Politik.

Solebad-Umbau biegt auf die Zielgerade – auch dank neuer Azubis

Ausgesprochen viele Besucher ließen sich beim Bauzaungeflüster von Frank Gründken über den Fortschritt auf der Solebadbaustelle informieren. © Wilco Ruhland

Doch er bestätigte, dass mindestens zwei verschiedene Tarife angedacht seien: einer für den Sport- und Familienbereich und der Soletarif. Bei Letzterem wäre alles mitinbegriffen, wie etwa die Textilsauna, die man mit Kleidung betritt.

Akustik scheint größeres Thema zu sein

Im Bereich des Sportbeckens tüfteln die Arbeiter an der Deckenakustik. Akustik scheint ohnehin ein großes Thema im Solebad zu sein. So etwa im Eingangsbereich. Hier gibt es für Vereine und Schulen einen Extra-Eingang.

Damit soll der offene Badebetrieb ungestört bleiben. Auch eigene Umkleiden für Schulen und Vereine bringen Vorteile: Wenn es etwa im Sommer sehr voll sein sollte, könne man diese zusätzlich für den normalen Betrieb öffnen, erklärte Gründken.

Es gibt noch eine Stelle, bei der die Akustik Thema ist: in der neuen Röhren-Rutsche. Grün schlängelt sie sich am Außenbereich des Gebäudes nach unten. Sie hat ein eigenes Treppenhaus, das Start und Ziel verbindet. So muss sich niemand durch (verständlich) lauten Kinderspaß gestört fühlen. „Der Lärm ist separiert“, so Gründken.

Geschwindigkeitsmessung und Lichteffekte

Die Rutsche hat noch etwas besonderes: Es ist eine finstere Röhre mit Lichtabschnitten und -effekten sowie Geschwindigkeitsmessung am Ziel. Das sorgte sogar bei dem einen oder anderen der älteren Besucher des Bauzaungeflüsters für glänzende Augen.

Solebad-Umbau biegt auf die Zielgerade – auch dank neuer Azubis

So sieht es derzeit auf der Baustelle aus. © Wilco Ruhland

Eigentlich sollte man sich in Sole entspannen und nicht so sehr anstrengen. Dass es im Solebereich dennoch ein 25-Meter-Becken mit drei Bahnen gibt, ist insofern untypisch. „Aber in Werne schwimmt man gerne Bahnen in der Sole“, sagte Gründken mit einem Augenzwinkern.

Bereits so gut wie fertig ist unterdessen das optisch durchaus ansprechende Kleinkinderbecken im Außenbereich. Aus Beton formte hier ein „Künstler“ mehrere Skulpturen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Fortschritt auf der Baustelle am Solebad

07.09.2018
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Die Baustelle schreitet voran.© Wilco Ruhland
Am Solebecken gibt es einen Wintergarten, der bei Bedarf weit aufgemacht werden kann.© Wilco Ruhland
So sehen die Fliesen im Solebereich aus.© Wilco Ruhland
Im Solebereich gibt es ein 25 Meter Becken mit drei Bahnen, was allgemein eher ungewöhnlich für Solebecken ist.© Wilco Ruhland
Über dem Solebereich steht momentan noch ein Zelt, um das Becken (noch) trocken zu halten.© Wilco Ruhland
Das Kleinkinderbecken ist so gut wie Fertig. Mit Beton formte ein Künstler die "Skulpturen".© Wilco Ruhland
Das Kleinkinderbecken ist so gut wie Fertig. Mit Beton formte ein Künstler die "Skulpturen".© Wilco Ruhland
Das Kleinkinderbecken ist so gut wie Fertig. Mit Beton formte ein Künstler die "Skulpturen".© Wilco Ruhland
Das Kleinkinderbecken ist so gut wie Fertig. Mit Beton formte ein Künstler die "Skulpturen". Obwohl es wie Holz aussieht, ist auch das Boot aus Beton geformt.© Wilco Ruhland
Ausgesprochen viele Besucher ließen sich beim Bauzaungeflüster von Frank Gründken über den Fortschritt der Solebadbaustelle informieren.© Wilco Ruhland
Der Eingangsbereich für den offenen Betrieb.© Wilco Ruhland
Arbeiter sind mit Durchgang zum Solebad beschäftigt.© Wilco Ruhland
Vom Springturm am Sportbecken sollte man momentan noch nicht springen.© Wilco Ruhland
Das Sportbecken ist momentan abgedeckt, damit Gerüste dort stehen können, um an der Deckenakustik zu arbeiten. Das war von Anfang an so geplant, sagt Gründken.© Wilco Ruhland
Das Sportbecken ist momentan abgedeckt, damit Gerüste dort stehen können, um an der Deckenakustik zu arbeiten. Das war von Anfang an so geplant, sagt Gründken.© Wilco Ruhland
Die Baustelle schreitet voran.© Wilco Ruhland

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