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Spielplätze in Werne: Bagger, Wippen und Sechsecktürme müssen weichen

Spielplatz-Kontrolle

Wie sicher sind die Werner Spielplätze? Das hat die Stadt Werne nun getestet. Bauchschmerzen bereiten besonders die Turmkombinationen.

Werne

, 07.09.2018
Spielplätze in Werne: Bagger, Wippen und Sechsecktürme müssen weichen

Viele Turmkombinationen auf Werner Spielplätzen haben Mängel. © Helga Felgenträger (A)

Wenn Eltern ihre Kinder auf den Spielplatz schicken, muss es sicher sein für die Kleinen. Genau das hat der Baubetriebshof für die städtischen Kinderspiel- und Bolzplätze nun überprüft und zahlreiche – mal größere und mal kleinere – Mängel gefunden.

51 Mängel hat die Stadt nach der jährlichen Hauptinspektion veröffentlicht. Auffällig: Besonders viele Mängel (15 Stück) gibt es bei den sogenannten Turmkombinationen, bei denen die Kinder klettern, laufen und rutschen können. Hier sind viele der Hölzer beschädigt, sodass die Stadt schon jetzt mehr als 12.800 Euro für die Reparatur bezahlt hat. So zum Beispiel an den Türmen an der Otto- und Schwieterstraße.

Viele Turmkombinationen gleichzeitig angeschafft

Doch woran liegt das? Viele der Turmkombinationen wurden zwischen Oktober 2009 und November 2010 angeschafft, sodass sie nun zeitgleich und ähnlich beschädigt sind. Ein kompletter Austausch der Türme sei finanziell allerdings nicht zu stemmen, heißt es in einem Schreiben der Stadt. Knapp 10.000 bis 15.000 Euro würde eine neue Turmkombination kosten – hier muss es also bei der Reparatur bleiben.

Nicht mehr retten konnte die Stadt einen Spiel-Bagger an der Berliner Straße. Aber auch an anderen Spielplätzen sind die Mängel so gravierend, dass Spielgeräte dort bald weichen müssen. Auch die Holz-Sechsecke sind betroffen: am Amtshof und das kleine Kletterspiel an der Lippestraße. Eine Wippe an der Paul-Gerhardt-Straße wird dort bald ebenfalls verschwinden – und damit eine weitere nach der Wippe am Gradierwerk, die nach Vandalismusschäden schon weichen musste.

Stadt ist mit Ergebnissen zufrieden

Die Stadt ist mit den Ergebnissen der Kontrolle im Allgemeinen aber zufrieden. Die Mängel stellten keine akute, konkrete Gefährdung dar. „Spielflächen komplett mängelfrei zu halten, ist nahezu nicht möglich“, heißt es im Schreiben der Stadt, „da die tägliche Inanspruchnahme und die diversen Witterungseinflüsse dieses nicht hergeben.“

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