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Turnhalle auf dem Zechengelände könnte zum Veranstaltungsraum werden

Regionale 2016

WERNE Höchste Eisenbahn sei es laut der CDU Werne, wenn die Stadt noch bis spätestens zum 28. Januar 2011 eine aussichtsreiche Projektidee im Rahmen der Regionale 2016 einreichen möchte.

von Von Helga Felgenträger

, 02.08.2010
Turnhalle auf dem Zechengelände könnte zum Veranstaltungsraum werden

Die alte Turnhalle, einst die erste und einzige Turnhalle in Werne.

Die erste Bewerbungsfrist läuft bereits am 13. August ab, teilt die CDU-Spitze in einer Presseerklärung mit. Eine hochrangig besetzte Expertengruppe müsse sich mit diesem Thema befassen, fordern Fraktionsvorsitzender Michael Zurhorst und Parteivorsitzender Wilhelm Jasperneite. Um sich über das Bewerbungsverfahren zu informieren, hatte eine Arbeitsgruppe der CDU die Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, Uta Schneider, zu einem Vortrag eingeladen. „Erläutert wurden Leitfragen zur aussichtsreichen Bewerbung“, heißt es in der Presseerklärung. Ideen, die man hier als Teilprojekt einbauen könnte und die auch die CDU für sehr förderungswürdig hält, sind der Umbau der alten Turnhalle auf dem Zechengelände zu einem Veranstaltungsraum, der Tradition und Gegenwart in sich vereint sowie der Ausbau des Hornegrünzuges. „Eine Expertengruppe gibt es bereits“, berichtet Bürgermeister Lothar Christ auf Anfrage der Ruhr Nachrichten, die Stadt sei hier schon aktiv geworden. Unter anderem sind die Agentur Konsens, Baudezernentin Monika Schlüter und Birgit Struckholt von der Abteilung Stadtentwicklung/Stadtplanung mit der Projektarbeit betraut sowie Arbeitsgruppen mit Vertretern aus Stadtmarketing, Politik, Kultur, Gewerbe und Vereinen. Von vorne herein strebte die Stadt den Januar-Termin an, betont Christ. Bevor der Antrag gestellt werde, müssten noch einige Punkte geklärt sein. So sei es wichtig, die Chancen eines Projektes im Vorfeld mit der Agentur der Regionale abzustimmen, so der Bürgermeister.

Die Halle, die demnächst für die Krimi-Reihe „Mord am Hellweg“ zu kurzem Leben erwacht, habe ein gewaltiges Potenzial und strahle auf die Region aus, sieht Christ eine Chance auf die Förderung. Die Turnhalle aus den 1930er Jahren erwarb die Firma Ecosoil, bislang ist sie ungenutzt. Wie die CDU weiter ausführt, basiere die Regional-Idee auf dem Konsensprinzip. Es müssten Projektideen entwickeln werden, die die anderen Beteiligten zum Beispiel im Kreis Coesfeld und Borken für die Gesamtregion westliches Münsterland als wichtig empfinden. Dies könnten Projekte sein, die Wernes Motto als „Tor zum Münsterland“ untermauern.

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