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WIBKE-Wohnprojekt: Nachbarn nicht begeistert

WERNE Ein Vorzeigeobjekt und ein „Selbstläufer“ soll das integrative Wohnprojekt für jung und Alt, für Behinderte und Nichtbehinderte am Heckhof werden, das die Gebrüder Grunewald als Investoren und der Verein Werneraner integrieren behinderte Kinder und Erwachsene (W.I.B.K.E.) planen. Doch bei den Anwohnern stoßen die Planungen für das rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück nicht auf große Gegenliebe.

von Von Rudolf Zicke

, 29.08.2008
WIBKE-Wohnprojekt: Nachbarn nicht begeistert

Bauderzernentin Monika Schlüter.

Etwa ein Dutzend künftiger Nachbarn aus dem Bereich Alte Münsterstraße, Heckgeist und Heckhof, das bestätigte gestern Baudezernentin Monika Schlüter, haben schon jetzt Bedenken gegen den Gebäudekomplex geäußert. Die Einwände, das betonte die Dezernentin, richteten sich indes nicht gegen die Nutzung des Hauses unter anderem durch behinderte Menschen. „Sie richten sich alle gegen die Massivität des Gebäudes“, erläuterte Schlüter, sie glaube auch nicht, dass dieses Argument nur vorgeschoben sei, weil niemand als behindertenfeindlich gelten möchte.

Die Verwaltung hatte die Anwohner angeschrieben und um Stellungnahme gebten, weil nach dem gültigen Bebauungsplan am Heckhof nur Einfamilienhäuser vorgesehen sind; für die Verwirklichung des geplanten Komplexes mit etwa 30 Wohneinheiten muss eine vereinfachte Änderung des Bebauungsplans durchgeführt oder eine Befreiung von den Feststezungen des Bebauungsplanes vorgenommen werden. Natürlich würden die Befürchtungen der Anwohner ernst genommen, versichert Monika Schlüter, „ich habe auch ein gewisses Verständnis“; doch schon nach den bestehenden Festsetzungen sei mit Blick auf die Geschossigkeit der Häuser und die Traufhöhe eine relativ „massive“ Bebauung möglich. Die Bedenken würden nun im Detail geprüft, um dann eine für alle einvernehmliche Lösuing zu finden.

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