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Werne sucht Schulterschluss mit Selm für neues Gewerbegebiet an A1

WERNE Werden die Städte Werne und Selm Partner bei der Erschließung eines gemeinsamen Gewerbegebietes an der Autobahn A1? Diese Frage beschäftigte am Dienstag Abend die Vertreter der beiden Kommunen unter Leitung der beiden Bürgermeister Jörg Hußmann aus Selm und Rainer Tappe im Alten Rathaus bei einem ersten Sondierungsgespräch. Gab es auch eine Antwort?

von Von Rudolf Zinke

, 14.08.2008
Werne sucht Schulterschluss mit Selm für neues Gewerbegebiet an A1

Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom, CDU-Fraktionsvorsitzender Paul-Heinz Kranemann, FDP-Vorsitzender Jörg Meißner, Bürgermeister Rainer Tappe, Wirtschaftsförderin Carolin Brautlecht, Selms Bürgermeister Jörg Hußmann, Selm Fraktionsvorsitzende Mario Löhr (SPD), Dieter Kleinwächter (CDU), Fraktionsvorsitzende Maria Lipke (UWG), und SPD Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Ostholt.

Bekanntlich kann dieses knapp 200 000 Quadratmeter große Gewerbegebiet an der A1 nur dann realisiert werden, wenn es von mehreren Kommunen genutzt wird. Denn, das meint die Arnsberger Bezirksregierung, die Stadt Werne allein benötige die Fläche auf absehbarer Zeit nicht. Dieser Auffassung haben Verwaltung und Politik mit eigenen Berechnungen zwar widersprochen - dennoch wird die Zusammenarbeit mit einer anderen Kommune gesucht, um das Projekt voranzubringen.Weitere Gespräche sind vereinbart Für die Selmer, erklärte Rainer Tappe, sei natürlich die Nähe des Gewerbegebietes zur Autobahn interessant. Zumal sich die Anbindung nochmals verbessere, wenn die Nordwestumgehung in wenigen Jahren fertig gestellt sei. "Wir haben vereinbart, weitere Gespräche über das interkommunale Gewerbegebiet zu führen", berichtete Rainer Tappe. Zudem werde er das Thema nochmals in der Gemeinde Ascheberg vortragen, die wie die Nachbarstadt Bergkamen ebenfalls ins Boot genommen werden könnte.WFG "neu aufstellen"

Ohnehin solle die interkommunale Zusammenarbeit beim Thema Gewerbegebiete verstärkt werden, berichtete Tappe weiter aus der Sitzung, an der auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördeungsgesellschaft KKreis Unna (WFG), Dr. Michael Dannebom, teilgenommen hatte. Da könnte es sinnvoll sein, die WFG "neu aufzustellen". In der Praxis könnte dies bedeuten: Die WFG fungiert künftig nicht mehr nur als Treuhänderin für die einzelnen Kommunen, statt dessen könnte sie in eigenem Namen und auf eigene Rechnung Flächen für Gewerbegebiete erwerben, erschließen und an ansiedlungswillige Unternehmen verkaufen.  Noch ist nichts beschlossen Die Gewinne blieben dann zwar bei der WFG, die beteiligten Städte würden aber durch die Gewebesteuereinnahmen und eine geringere Kreisumlage profitieren. Beschlossen sei hier aber noch nichts, betonte Tappe, allerdings habe sich der WFG-Aufsichtsrat bereits in zwei Workshops mit der Thematik befasst.

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