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Werner Azubi geehrt: Christopher Bülau bekam Note "sehr gut"

WERNE Den ersten Teil seiner Ausbildung als Fachlagerist hat er bereits hinter sich. Am Dienstag bekam Christopher Bülau dafür die Note sehr gut und eine Ehrung von der Industrie- und Handelskammer Dortmund. Doch das Lernen ist für ihn noch nicht vorbei.

von Von Daniel Claeßen

, 19.08.2008
Werner Azubi geehrt: Christopher Bülau bekam Note "sehr gut"

Azubi Christopher Bülau an der Etikettiermaschine.

Der Arbeitsplatz von Christopher Bülau bei der Wekem GmbH sieht auf den ersten Blick nicht spannend aus: Einige Rollen Paketklebeband, eine Etikettiermaschine und viele silberne Dosen. Doch der 21-Jährige weiß: „Viele Dinge sieht man nicht, wenn man den Job nicht kennt.“ Er kennt ihn nun – und absolvierte seine Ausbildung zum Fachlageristen mit Auszeichnung. „Ich hatte eine Vorstellung von der Arbeit“, sagt der Einser-Azubi. „Ich dachte, dass es deutlich leichter sein würde.“  

Nach dem Hauptschul-Abschluss suchte der Stockumer nach einem Ausbildungsplatz – zuvor hatte er während eines Praktikums erste Erfahrungen mit der Lagerarbeit gesammelt. „Als ich dann hörte, dass die Firma Wekem in Werne ausbildet, ging alles ganz schnell.“ Drei Wochen später trat Christopher seine Lehre an, die er nun, zwei Jahre später, mit der Note „Sehr gut“ abschloss. Dafür wird er am Dienstag von der Industrie- und Handelskammer in Dortmund geehrt.

Doch am Ende ist er noch nicht: Sein Chef Werner Kemler wird ihn ein weiteres Jahr anlernen – zur „Fachkraft für Lagerlogistik“. Bisher war er „nur“ für Etikettierung, Verpackung und Versand der Paletten an die rund 2700 Kunden zuständig. „Zukünftig wird er auch für Warenbestellungen die Verantwortung tragen.“

Für Christopher selbst war schon früh klar, dass er ins dritte Jahr gehen würde. „Der Job hat meine Perspektive erweitert. Vorher wusste ich nicht, was für Apparat da nachkommt.“ Denn wenn nur ein Etikett falsch sitzt oder eine Kiste nicht korrekt verpackt wurde, steht mitunter eine ganze Firma still. Werner Kemler sieht seinen Azubi auf einem guten Weg: „Wenn er so weiter macht, wird er sich nach der Ausbildung keinen neuen Job suchen müssen.“

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