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Wertstofftonne kann mehr als der gelbe Sack

Kreislaufwirtschaftsgesetz

Die Wertstofftonne kommt: Nach Auskunft der Verwaltung verteilt die Remondis GmbH vom 6. bis zum 11. Juli im Werner Stadtgebiet die neuen Müllbehälter, die künftig den gelben Sack ersetzen sollen.

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12.06.2012
Wertstofftonne kann mehr als der gelbe Sack

Die Wertstofftonne ersetzt den gelben Sack.

Offiziell am 1. Juli beginnt die „wissenschaftlich begleitete Pilotphase“, mit der die Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna (GWA) auf das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz reagiert. „Das Gesetz gibt vor, dass werthaltige Abfälle aus privaten Haushaltungen in effizienter Weise erfasst und einer hochwertigen Verwertung zugeführt werden“, erläutert die GWA auf ihrer Homepage.

Diese Erfassung soll durch die neue Tonne erleichtert werden. Neben den Verpackungsabfällen, die bisher im gelben Sack gelandet sind, können die Verbraucher auch Abfälle aus Kunststoff, Metall sowie Verbundmaterial – zum Beispiel Kochtöpfe, Eimer oder Zahnbürsten – in die Wertstofftonne werfen. Bestellt werden muss der neue Behälter nicht – jeder, der bereits Mülltonnen hat, bekommt auch automatisch eine Wertstofftonne. Ihre Größe orientiert sich dabei an der Restmülltonne: Wer die kleinste angebotene Restmülltonne hat, bekommt bei der Verteilung eine 120-Liter-Wertstofftonne. Alle anderen erhalten 240-Liter-Tonne, für größere Wohneinheiten gibt es zudem Container mit einem Volumen von 1,1 Kubikmetern.

Die Größe des Behälters kann bei Bedarf verändert werden. Auch ist es möglich, dass man die Wertstofftonne als „Nachbarschaftstonne“ nutzt, sie also mit anderen Verbrauchern teilt. Damit möchte die GWA auch auf den Vorwurf reagieren, dass nicht jeder Haushalt Platz für eine weitere Mülltonne hat.Eine Alternative zur Wertstofftonne gibt es nicht, da nach dem 30. Juni keine gelben Säcke mehr ausgegeben werden. Kosten entstehen dadurch nicht – die Wertstofftonne ist laut GWA gebührenfrei. Nach eigenen Angaben verteilt die Remondis GmbH in Werne 8300 Mülltonnen, im Kreis Unna sind es insgesamt 86.000 Behälter. 

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