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Zeitmesser ermöglicht Wettrutschen im neuen Solebad

Solebad-Rutsche fast fertig

Noch muss viel getan werden bis zur geplanten Solebad-Eröffnung im Frühjahr 2019. Die Arbeiten am Aushängeschild des Werner Bades sollen aber nächste Woche abgeschlossen sein. Die hochmoderne Rutsche besitzt eine Zeitmessung – und führt in den Keller.

von Anna Leonie Kaiser, Marie Hagemeier

Werne

, 29.03.2018
Zeitmesser ermöglicht Wettrutschen im neuen Solebad

80 Meter lang ist die neue Rutsche am Werner Solebad. © Marie Hagemaier

80 Meter lang, 8 Meter hoch und mit einem Gefälle von 10,5 Grad – die neue giftgrüne Rutsche des neuen Solebades ist fast fertig. Das Besondere an der Rutsche: „Sie geht direkt in den Keller“, erklärt Jürgen Thöne, Geschäftsführer der Natursolebad Werne GmbH.

Auf den letzten Metern ab in den Keller

Statt einen hohen sogenannten Rutschenturm zu bauen, der „optisch nicht so gefällig“ ist, entschied man sich für einen eher unkonventionellen Weg, um die nötige Höhe zu erreichen.

Die letzten Meter der Rutsche legt man quasi unterirdisch zurück und landet in einem Becken im Keller des Solebads. Von dort kann es durch das Treppenhaus direkt wieder zum Eingang der Rutsche im ersten Obergeschoss gehen. „Solange bis die Kinder müde sind.“ Gerutscht werden darf ab sechs Jahren bis ins hohe Rentenalter. Reifen oder Matten sind zum Rutschen nicht erlaubt.

120.000 Liter Wasser pro Stunde

Doch mit 120.000 Liter Wasser, die dort pro Stunde durchlaufen, sollte die Fahrt auch ohne Hilfsmittel zum rasanten Vergnügen werden. Eine Anzeige am Ende der Rutsche gibt dann die gerutschte Zeit an. So kann man um die Wette rutschen. Wie berichtet, machen LED-Lichteffekte das Erlebnis komplett.

Die Wasserrutsche soll nächste Woche fertig sein. Das Solebad eröffnet – Stand jetzt – im Frühjahr nächsten Jahres.

Zeitmesser ermöglicht Wettrutschen im neuen Solebad

Geschäftsführer Jürgen Thöne an der modernen Anlage. © Marie Hagemeier

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