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WestLB-Bad-Bank nimmt weitere Hürde

Die „Bad Bank“ der WestLB, EAA, hat eine weitere große Hürde bei der Abwicklung der milliardenschweren Altlasten der zerschlagenen Landesbank genommen. Die EAA teilte am Mittwoch mit, sie habe auch den letzen noch offenen Rechtsstreit um kommunale Zinsswap-Geschäfte der WestLB durch Vergleich beendet. „Die Einigung ist ein Meilenstein beim Abbau der WestLB-Altlasten, sie bringt uns dem Ziel eines schnellen und wertschonenden Risikoabbaus erheblich näher“, sagte EAA-Vorstandssprecher Matthias Wargers.

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Düsseldorf

, 28.03.2018
WestLB-Bad-Bank nimmt weitere Hürde

Fahnen vor der Zentrale der ehemaligen WestLB in Düsseldorf. Foto: Martin Gerten/Archiv

Die Bandbreite der umstrittenen Zinsswap-Geschäfte reichte vom einfachen Zinssicherungsgeschäft über Produkte mit Fremdwährungen bis hin zu kombinierten Zins- und Währungsgeschäften. Die Kommunen wollten dadurch ihre Zinsbelastung optimieren, doch führte die Finanzkrise bei etlichen Verträgen später zu erheblichen Verlusten. Dies hatte zu mehr als 60 juristischen Auseinandersetzungen geführt.

Im schlechtesten Fall hätte dies für die EAA zu Belastungen in Milliardenhöhe führen können, hieß es bei der Ersten Abwicklungsanstalt. Durch die Vergleiche sei es jedoch gelungen, die Verluste auf eine Summe im unteren dreistelligen Millionenbereich zu begrenzen. Dieser Betrag sei weitgehend durch die Risikovorsorge abgedeckt worden.

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