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Westbad: Viele Fragen bleiben offen

Gepräche geplant

Erstmals hat sich die Stadt Dortmund zur geplanten Schließung des Hallenbades geäußert. Als nächstes will sie Gespräche in Dorstfeld führen. Doch auf viele Fragen gibt es bislang noch keine konkrete Antworten.

DORSTFELD

09.11.2014
Westbad: Viele Fragen bleiben offen

Beliebt bei Vereinen, Schulen und Schwimmgästen: das Westbad am Kortental in Dorstfeld.

So fragen sich viele Westbadbesucher, ob sie die neue Schwimmhalle getrennt von der Bäderwelt des Reviereparks Wischlingen nutzen können. Das sei so geplant, erklärt dazu Bernd, Kruse, Geschäftsführer, der Sport- und Freizeitbetriebe. Besucher könnten dann am Eingang Wählen welche Angebote sie nutzen wollen. Keinesfalls sollen Besucher gezwungen sein, den höheren Eintritt zu zahlen, der für den Besuch des Solebades fällig wird.

Völlig offen ist noch die Frage nach der Höhe des Eintritts. Sportdezernentin Birgit Zoerner bat um Verständnis: „Wir sind noch so sehr am Anfang unserer Planungen, dass diese Frage noch nicht zu beantworten ist.“ Das Argument der Stadteltern, das neue Bad sei wegen längerer Anfahrtzeiten schlechter für das Schulschwimmen ließ Zoerner nicht gelten. „Es ist ja die Frage von wo aus man zum Bad fährt. Reinoldus- und Schiller-Gymnasium und Busch-Realschule hätten zum Beispiel künftig deutlich kürzere Wege. Um die Dorstfelder von den Schließungsplänen zu überzeugen, sollte die Stadt letztlich auch aktuelle Zahlen liefern. So ist die Expertenschätzung für die Reparatur des Westbad-Dachs bereits ein paar Jahre alt.

Schwer wird es für die Stadt sein, in Dorstfeld mit veränderten Beucheransprüchen zu argumentieren. Bernd Kruse sagt: Die Bezirkshallenbäder seien in erster Linie nur noch bei den Schwimmvereinen und bei den Schulen gefragt. Die Zahlen in Dorstfeld sprechen aber eine andere Sprache: 40 Prozent wird das Westbad von Vereinen und Schulen genutzt und zu 60 Prozent von anderen Besuchern.

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