Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Wichtige Grenzen setzen im Homeoffice

Oberwaltersdorf (dpa/tmn) Wer von zu Hause aus arbeitet, kennt das Problem: Statt pünktlich Schluss zu machen, hat man wieder länger gearbeitet als gedacht. Um erst gar nicht in das Hamsterrad zu geraten, sollten gerade Anfänger im Homeoffice sich von Anfang an klare Strukturen geben.

Wichtige Grenzen setzen im Homeoffice

Nur noch schnell etwas fertig machen: Wer im Homeoffice arbeitet, schiebt häufig Überstunden. Wichtig ist, sich von Anfang an klare Strukturen zu geben. Foto: Christin Klose

Dem Berufstätigen im Homeoffice geht es in einer Hinsicht wie der Hausfrau: Während letztere sich kaum auf dem Sofa entspannen kann, wenn sich neben ihr die Bügelwäsche stapelt, hat der Berufstätige im Homeoffice ein ganz ähnliches Problem:

Er hat die Arbeit immer vor der Nase, sagt Claudia Kauscheder, die zum Thema als Coach in der Nähe von Wien arbeitet. Wichtig seien deshalb klare Strukturen, um sich von der Arbeit abzugrenzen.

- Fixe Arbeitszeiten: Im Homeoffice können Mitarbeiter arbeiten, wann sie wollen. Trotzdem sollten sie sich feste Arbeitszeiten setzen. Ähnlich wie bei einer Festanstellung können sie zum Beispiel sagen: Ich arbeite immer von 9.00 bis 17.00 Uhr. Wer immer nach Lust und Laune arbeitet, sitzt sonst in vielen Fällen deutlich zu lange am Schreibtisch, und es ist dann häufig auch schwer abzuschalten.

- Fester Arbeitsplatz: Gerade Neulinge im Homeoffice arbeiten zu Beginn häufig in der ganzen Wohnung. Mal sitzen sie am Küchentisch, dann im Wohnzimmer auf der Couch. Freizeit und Arbeit sind dann mit der Zeit kaum noch auseinanderzuhalten, sagt Kauscheder. Ist es nicht möglich, in der Wohnung ein ganzes Zimmer als Arbeitszimmer zu deklarieren, sollte man sich zumindest einen Arbeitsschreibtisch einrichten.

- Arbeitstag überprüfen: Gerade am Anfang hat so mancher das Gefühl, dass ihm die Arbeitszeit durch die Finger rinnt. Deshalb sollte man sich am besten eine Woche lang aufschreiben: Wie viel Zeit brauche ich für was? Als nächstes kann man dann überlegen, wie man die Strukturen effizienter gestalten kann.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Beruf und Bildung

Lehrer sollten Whatsapp und Co. nicht für Klassenchat nutzen

München (dpa/tmn) Ein Klassenchat kann für die Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern einige Vorteile bringen. Doch die Frage des Datenschutzes bleibt dabei oft ungeklärt. Lehrpersonal sollte daher auf eine dienstliche Nutzung verzichten.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Wie Hochschulen mit Studenten kommunizieren

Magdeburg (dpa) Was man für ein Studium braucht und wie man an einen Platz kommt, ist manchmal schwer zu verstehen. Um den Studenten ihre Hemmungen zu nehmen, nutzen Studienberater nun auch andere Kommunikationswege.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Kinder von Akademikern kellnern im Studium seltener

Berlin (dpa/tmn) Das Studium ist eine finanziell harte Zeit. Deswegen müssen viele junge Leute nebenbei arbeiten. Zu den beliebtesten Tätigkeiten gehört eigentlich das Kellnern. Nur bei Kindern von Akademikern sieht es etwas anders aus.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Bei Sport trotz Krankschreibung droht Rauswurf

Cottbus (dpa/tmn) Wer mit einer Fußverletzung krankgeschrieben, sollte nicht an einem Hindernislauf teilnehmen. Ein Polizist auf Probe tat es trotzdem und erhielt prompt die Kündigung. Dagegen zog er vor Gericht.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Als Gründer in sozialen Netzen langsam starten

Hamburg (dpa/tmn) Soziale Netzwerke sind heute ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit von Selbstständigen. Wichtig ist es dabei, eine Strategie zu entwickeln und nicht überall gleichzeitig zu starten.mehr...

Leben : Beruf und Bildung

Bonus für Betriebstreue darf Arbeitnehmer nicht einschränken

Nürnberg/Berlin (dpa/tmn) Manche Arbeitgeber belohnen die Treue ihrer Mitarbeiter mit einem Bonus. Allerdings müssen sie dafür einen gewissen Zeitraum in der Firma tätig sein. Kündigt ein Arbeitnehmer vorher, entfällt die Treuevergütung meist. Es gibt aber Ausnahmen.mehr...