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Wien: "Schwerer Vertrauensbruch" durch China

Wien (dpa) Nach der international verurteilten Hinrichtung des Chinesen Wo Weihan ist der chinesische Geschäftsträger in Wien ins österreichische Außenministerium einbestellt worden.

Wien: "Schwerer Vertrauensbruch" durch China

Der chinesische Geschäftsmann Wo Weihan ist wegen angeblicher Spionage in China hingerichtet worden. (Symbolbild)

Wie ein Sprecher am Samstag mitteilte, bezeichnete Staatssekretär Hans Winkler das chinesische Vorgehen bei der Unterredung am Freitag als «schweren Vertrauensbruch, der durch nichts zu rechtfertigen» sei. Die Regierung in Wien hatte sich für eine Begnadigung Wos stark gemacht, der jahrelang in Österreich gearbeitet hat und dessen zwei Töchter die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen. Österreich sei «vor allem von der unmenschlichen Vorgehensweise, auch gegenüber der Familie des Verurteilten, enttäuscht».

Nach Informationen des Wiener Außenministeriums sind im Verfahren gegen Wo, dem Spionage für Taiwan vorgeworfen wurde, «nicht nur internationale menschenrechtliche Standards verletzt, sondern auch die EU und die Familienmitglieder durch falsche und widersprüchliche Informationen irregeleitet worden».

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