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"Wir wollen kein Geld von der Stadt"

WITTEN Das Gemeindezentrum der evangelischen Trinitatis-Gemeinde an der Oberkrone hat einen neuen Förderkreis, der die weitere Existenz der Einrichtung sichert.

von Von Lars Kockskämper

, 25.10.2007
"Wir wollen kein Geld von der Stadt"

Der Vorstand des Förderkreises (von links): Rene Beckerebel, Otto Kast, Bernhard Hecker, Jürgen Dietrich und Thorben Schulte.

Ab dem 1. Januar tritt der Förderkreis als Mieter auf, das Gebäude bleibt im Besitz der Gemeinde.

Stolz präsentierte Otto Kast, Vorsitzender des Förderkreises, jetzt den Mietvertrag, der zunächst über drei Jahre läuft. Allerdings wird keine Miete fällig, darauf verzichtet die Gemeinde komplett.

Dieses Entgegenkommen würdigte Jürgen Dietrich, der stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises, besonders: „Ich habe den Eindruck, dass die Gemeinde sich wirklich freut, dass das Gebäude weiter für soziale Zwecke genutzt wird.“

Übernehmen muss der Förderkreis aber die laufenden Betriebskosten, die sich im letzten Jahr auf etwa 15.000 Euro beliefen. Er ist auch für die Instandhaltung des Gebäudes und der Außenanlagen zuständig.

Diese Arbeiten sollen genau wie alles andere von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden. Dietrich, verdeutlichte: „Was wir nicht selbst übernehmen können, verursacht uns Kosten.“

Die Finanzierung steht momentan auf drei Beinen. Die Beiträge der Mitglieder sollen ein Drittel der Kosten decken. Ein weiteres Drittel will das Kinder- und Jugendprojekt „Abrakadabra“beisteuern. Der letzte Anteil soll durch die Vermietungen der Räume für private Feiern erwirtschaftet werden.

Zudem hofft der Förderkreis auch auf Spenden aus der Wittener Wirtschaft. „Wir wollen kein Geld von der Stadt, die hat nämlich selbst keines“, stellte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Dietrich  klar.

Offiziell eröffnet wird das „Evangelische Kultur- und Veranstaltungszentrum Krone“ am Samstag, 19. Januar, mit einer großen Feier. In der Zeit von 10 bis 24 Uhr will der Förderkreis sich selbst und sein Haus der Öffentlichkeit vorstellen.

In Zukunft sollen dort Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm stehen.