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Witten 2020: Quartierstreffpunkt Heven

HEVEN Aufpflasterungen und Fahrbahneinengungen schlug der Gutachter vor, um die Verkehrssituation am Steinhügel zu beruhigen. Damit durften sich die Bürger der Stadtteilwerkstatt bestätigt fühlen, denn genau solch eine Verkehrsberuhigung war vor einem Monat in der Dorfschule (die RN berichteten) von den Anwohnern gefordert worden.

von Von Dominic Pakull

, 09.10.2007
Witten 2020: Quartierstreffpunkt Heven

Verkehrsplaner Andreas Müller (li.) war der „gefragteste“ Ansprechpartner der Verwaltung in der Hellwegschule. Besonders die Situation am Steinhügel erhitzte die Gemüter.

„Der Steinhügel hat ein Verkehrsaufkommen von 150 Fahrzeugen pro Stunde, und dieses wird sich durch die geplante Errichtung von 50 neuen Wohneinheiten Am Ehrenmal Nord noch einmal erhöhen“, erklärte Verkehrsplaner Andreas Müller. Die Stadtteilwerkstatt traf sich mit etwa 80 Teilnehmern in der Aula der Hellwegschule - zentrales Thema wurde die Verkehrssituation.

Ein besonderes Anliegen war den Hevenern der Erhalt der Straßenbahnlinie 310 bis zur Haltestelle Heven Dorf - „Die 310 muss bleiben!“ In diesem Zusammenhang betonte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Letztlich müsse der Kreis im Einvernehmen mit der Stadt und in Abstimmung mit der Bogestra zu einer Entscheidung kommen. „Ein neues Gutachten des Kölner Büros PGV wird am 16. Oktober interfraktionell beraten werden“, erklärte Bradtke.

Weitere Bürgerbeteiligung als Workshop vorgesehen

Danach sei eine weitere Bürgerbeteiligung, etwa in Form eines Workshops, vorgesehen. Solch ein Workshop wird auch am 26. November zum Thema „Heven Ost“ stattfinden. Dabei wird es vor allem um eine Verträglichkeitsanalyse und Entwicklungsmöglichkeiten im stark durch Verkehr belasteten Bereich Wannen/ Sprockhöveler Str./ Billerbeckstraße gehen. Relativ unstrittig gestaltet sich die Situation am Haldenweg.

Hier sollen auf dem Gelände des Ascheplatzes 20 neue Wohneinheiten entstehen. „Der heutige kleine Edekamarkt am Hellweg kann dann in einen Quartierstreffpunkt, etwa mit einer Eisdiele, umgestaltet werden“, griff Stadtteilrahmenplanerin Xenia Fanti die Vorschläge der Bürger bereits bei der ersten Stadtteilwerkstatt auf.

Wiesenplesken wird nicht bebaut

Eine Wohnbebauung am Wiesenplesken ist hingegen aufgrund der relativ starken Lärmemissionen unwahrscheinlich geworden. Ebenso sehen die Planer von der Erschließung einer Gewerbefläche an der Kleinherbederstraße ab.