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Witten-Herdecke entwickelt Masterplan für die Zukunft

Platzmangel an der Uni

Die Universität Witten/Herdecke ist auf Erfolgskurs: Die finanzielle Konsolidierung ist gelungen, die Universität erfreut sich großer Beliebtheit bei den Studenten, sie wächst. Ein Masterplan Universität bildet nun ab, wie Universität und Stadt die Zukunft der Hochschule sehen.

WITTEN

, 11.07.2014
Witten-Herdecke entwickelt Masterplan für die Zukunft

Die Universität Witten-Herdecke erstellt einen Masterplan für die kommenden Jahre.

Das Papier entstand nach einem umfangreichen Planungs- und Abstimmungsprozess mit vielen Beteiligten und kommt nach den Sommerferien zur Entscheidung in die politischen Gremien. Denn mit der Universität wachsen die Ansprüche an das Umfeld, an den Raumbedarf. Der Masterplan gibt grundlegende Antworten auf die Zukunftsvisionen von Universität und Politik. Denn schon jetzt ist auf dem Campus fühlbar, dass es eng wird. „Was uns fehlt, sind Räumlichkeiten mit 50 bis 100 Plätzen“, benennt Prof. Martin Butzlaff, Präsident der Universität, eine schon jetzt drängende Raumnot. Die vorhandenen Kapazitäten, einschließlich zweier Räume im Dachgeschoss des Forschung- und Entwicklungszentrums (FEZ), nutze man bereits. Doch nun komme man mit dem Raumangebot an die Grenzen: „Ein Neubau wäre aus unserer Sicht die beste Lösung“, so Butzlaff.

Das ist aber nur ein Aspekt, der bei der Planung für die Zukunft der Universität eine Rolle spielt. „Wir brauchen ein plausibles Gesamtkonzept“, sagt Stadtbaurat Markus Bradtke und reißt neben der Raumnot einige weitere Themen an, die in dem Masterplan ihren Niederschlag finden und die jedes für sich viele Bereiche des städtischen Gemeinwesens beeinflusst: Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft. Da geht es zum Beispiel darum, wo Studenten und Lehrende wohnen werden und wer den Wohnraum anbietet. Da geht es um Parkplätze, um Verkehrsanbindungen. Aber auch darum, was denn da parken soll. „Wir wollen attraktive Bedingungen für Radfahrer schaffen. Es geht für uns auch darum, so umweltverträglich wie möglich zu sein“, sagt Butzlaff.

Auch Nachhaltigkeit gehört für ihn zu den Zukunftsvisionen für die Universität, die sich in dem Masterplan spiegeln. Für den Stadtbaurat ist es wichtig zu wissen, ob städtische Grundstücke im Umfeld der Universität künftig für diese gebraucht werden oder anderweitig genutzt werden können. Auf all diese Fragen, da sind sich die Beteiligten einig, gibt der nun fast fertige Masterplan eine gute Antwort. Er muss noch in den politischen Gremien bestehen, um der Rahmen für künftige Planungen zu sein

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