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Witten macht sich für wirksamen Kinderschutz stark

WITTEN Mütter und Väter schlagen und missbrauchen ihre Kinder, lassen sie verhungern oder bringen sie gar absichtlich um. In die bundesweiten Schlagzeilen ist Witten mit solchen traurigen Nachrichten noch nicht geraten. Damit es auch in Zukunft nicht dazu kommt, hat die Stadt ein Konzept für besseren Kinderschutz entwickelt.

von Von Beatrice Haddenhorst

, 13.08.2008
Witten macht sich für wirksamen Kinderschutz stark

Der Jugendhilfeausschuss beschäftigt sich am Donnerstag mit dem Handlungskonzept zum Ausbau des Kinderschutzes.

Doch auch hier treffen Mitarbeiter des Jugendamtes auf eine steigende Zahl von Müttern und Vätern, die ihren Kinder Qualen bereiten und das in vielen Fällen, weil sie nicht wissen, was ein Kind braucht. Viele jungen Eltern, so Mitarbeiter des Jugendamtes sind heillos überfordert, weil sie Liebe und gute Erziehung selbst nicht erfahren haben.

„Stadtväter und -mütter müssen reagieren, wenn Väter und Mütter der Kinder in der Stadt versagen“, sagt Frank Schweppe, Dezernent für den Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Mit ihren Hilfen für Kinder und Eltern will die Stadt deshalb künftig früher ansetzen als bisher. Besuche bei jedem Wittener Neugeborenen und dessen Eltern, fachlich betreute Eltern-Kind-Gruppen, Ausbau der Familienzentren und vieles mehr sieht ein Handlungskonzept vor, mit dem sich der Jugendhilfeausschuss am Donnerstag befassen wird.