Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Wittenerin Katharina Schwabedissen ist neue Landessprecherin der Linken

WITTEN Mit 117 zu 101 Stimmen wurde Katharina Schwabedissen am Samstag in Essen zur Landessprecherin der Linken gewählt. Sie setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Bärbel Beuermann aus Herne durch. Was auf sie zukommt, was ihre zukünftigen Aufgaben sind und welche Ziele sie verfolgt, verrät sie im Interview mit RN-Mitarbeiter Alexander Füten.

von Ruhr Nachrichten

, 20.10.2008
Wittenerin Katharina Schwabedissen ist neue Landessprecherin der Linken

Katharina Schwabedissen aus Witten wurde Samstag zur Landessprecherin der Linken gewählt.

Ich vertrete gemeinsam mit Wolfgang Zimmermann die Partei nach innen und außen, werde Kontakt zu den Kreisverbänden suchen, diverse Veranstaltungen organisieren und natürlich aktiv Wahlkampf führen. Es kommen Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen auf uns zu. Wir wollen uns als Partie brteiter aufstellen und weiter wachsen.

Zunächst für zwei Jahre, in denen ich den Posten ehrenamtlich ausüben werde. Und zu den Zielen: Durch die Finanzkrise und die bevorstehende Rezession werden die Menschen in Zukunft noch weniger Geld zur Verfügung haben, es wird noch weniger Arbeit geben. Diese Meinung wird sich weiter durchsetzen. Der Kapitalismus wird immer mit Demokratie gleichgesetzt, das bestehende System hat aber abgewirtschaftet, das erkennen immer mehr Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen andere Strukturen schaffen, zum Beispiel die Rekommunalisierung forcieren und die Sauerei mit den Ein-Euro-Jobs beenden.

Ich bin 2005 in die WASG eingetreten, war zuvor nur in der Hochschulpolitik und in Friedensbewegungen wie Amnesty International aktiv.

Ich bin ja noch Sprecherin des Ortsvereins der Linken, werde diesen Posten aber nun abgeben. Es soll bei uns nicht wie in der SPD laufen, wo einer gleich sieben Posten inne hat.

Wir haben zur Zeit 50 Mitglieder, die Tendenz ist steigend. Wir sind im Kommen.