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Wolfsburg und Augsburg trennen sich torlos

Wölfe kommen im Abstiegskampf nicht voran

Wolfsburg Für den VfL Wolfsburg geht das Zittern im Abstiegskampf weiter. Das 0:0 gegen Augsburg bringt die Niedersachsen in der Bundesliga kaum weiter. Spannend wird die Partie erst nach der Pause.

Wölfe kommen im Abstiegskampf nicht voran

Wolfsburgs Renato Steffen (l) und Augsburgs Marco Richter kämpfen um den Ball. Foto: dpa

Der VfL Wolfsburg hat in turbulenten Zeiten bei VW ein sportliches Ausrufezeichen im Abstiegskampf versäumt. Der Volkswagen-Club kam am Freitag zum Auftakt des 30. Spieltags in der Fußball-Bundesliga trotz 32-minütiger Überzahl nicht über ein 0:0 gegen den FC Augsburg hinaus und bleibt daheim in diesem Jahr sieglos. Zwar verbesserte sich das Team von Trainer Bruno Labbadia vorerst auf Tabellenplatz 14. Der FSV Mainz 05, der auf dem Relegationsplatz liegt, kann am Montag jedoch nach Punkten mit Wolfsburg gleichziehen.

Nach der Gelb-Roten Karte für Augsburgs Jan Moravek (54.) erspielten sich die Gastgeber vor 23 512 Zuschauern zwar einige gute Torchancen, schlossen in den entscheidenden Momenten aber nicht präzise genug ab. Zudem handelte sich auch noch VfL-Verteidiger Felix Uduokhai kurz vor Schluss eine Gelb-Rote Karte ein (86.).

Führungswechsel bei VW beschäftigt auch die Mannschaft

„Wir können nicht ganz zufrieden sein. Wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, bilanzierte Wolfsburgs Paul Verhaegh. „Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Heute nehmen wir den Punkt“, sagte Augsburgs Manager Stefan Reuter, dessen Team mit 37 Punkten kaum noch in Abstiegsnot geraten wird.

Der Führungswechsel bei VW und seine Folgen interessiere auch die Mannschaft, hatte VfL-Coach Labbadia vor der Partie gesagt. Er und seine Spieler wollten „auf dem Platz funktionieren“ und dem Verein dadurch helfen. Das gelang allerdings nur bedingt. Ohne Kapitän Ignacio Camacho, der wegen muskulärer Probleme passen musste, konnten die Gastgeber nur in der zweiten Hälfte phasenweise überzeugen.

Bei strömendem Regen hatten die Niedersachsen zumeist wenig Mühe mit den Offensivbemühungen der Augsburger. Auch die Gäste mussten auf ihren Kapitän verzichten, Daniel Beier plagt ein Tinnitus. Das Team von Trainer Manuel Baum, der zum 50. Mal in der Bundesliga auf der Bank des FCA saß, überließ wie gewohnt zumeist dem Gegner den Ball, kam aber kaum zu gefährlichen Kontern. Auch den Wolfsburgern fehlten im Spiel nach vorn die Ideen. Oft versuchten es die Hausherren mit Distanzschüssen, ließen dabei aber Präzision vermissen.

Zweite Hälfte war deutlich lebhafter

Nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich lebhafter. Einen Schuss von Jonathan Schmid lenkte VfL-Schlussmann Koen Casteels gerade noch um den Pfosten (48.). Dann schwächte Moravek die Gäste, als er binnen 83 Sekunden zweimal hart einstieg und vom Hamburger Schiedsrichter Patrick Ittrich vom Feld geschickt wurde. Zumindest die zweite Gelbe Karte allerdings war fragwürdig.

Labbadia reagierte schnell, brachte Divock Origi als zweiten Stürmer. Doch kurz darauf hätten fast die Augsburger die Führung erzielt, als der eingewechselte Marco Richter mit einem Lupfer die Latte traf (66.). Praktisch im Gegenzug ließ der junge Wolfsburger Verteidiger Paul Jaeckel mit einem satten Schuss ans Aluminium das FCA-Gehäuse erzittern. Origi vergab per Kopf aus sechs Metern eine glasklare Gelegenheit (72.) gegen die nun wankenden Augsburger.

Zählbares aber konnten die Wolfsburger auch in der Schlussphase nicht mehr erzwingen. Nach dem Platzverweis für Uduokhai war die Hoffnung auf einen Sieg dahin. Da tröstete auch der Vereinsrekord von drei Bundesliga-Spielen ohne Gegentreffer in Serie den VfL nicht.

dpa

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