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Wohnsituation entspannt

SCHARNHORST "Leben in Scharnhorst ist bunt", meint der SPD-Ortsverein Scharnhorst-Ost und lud zum selben Thema zu einer öffentlichen Versammlung ein.

von Von Jennifer Heß

, 25.10.2007

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Gerti Zupfer wurden zunächst Informationen über das neue Wohnen in Scharnhorst gegeben. "Es gibt viele Baustellen in unserem Stadtteil. Daran sieht man, dass sich etwas tut", so Zupfer.

Zur weiteren Information waren Hans-Peter Neuhaus, der Leiter des städtischen Wohnungsamtes, sowie Klaus Graniki, Geschäftsführer der Dogewo 21, nach Scharnhorst gekommen.

"Kommunale Wohnungspolitik ist schon immer ein wichtiges Thema gewesen", sagte Neuhaus und berichtete von der entspannten Wohnsituation, die momentan in ganz Dortmund herrsche. Im Gegensatz zu früher könne die Nachfrage an Wohnflächen bestens gedeckt werden. Die Zufriedenheit der Bewohner wurde sogar durch eine Umfrage bestätigt.

Die große Sorge der Anwohner gilt allerdings den Verkäufen und Privatisierungen von Wohnungen und Häusern, welche zurzeit in sämtlichen Stadtteilen geplant sind. Durch die Abschaffung der Kündigungssperrfristverordnung und der Zweckentfremdungsverordnung durch die Landesregierung sei den Mietern nicht der Schutz gewährt, den sich viele wünschen würden, weiß Neuhaus. Die Stadt wolle jedoch versuchen, das Bestmögliche für die Mieter herauszuholen, so dass alle Beteiligten zufrieden seien.

Es gibt keine Leerstände

Den Einsatz der Dogewo 21 stellte Klaus Graniki anhand von Zahlen dar. "Während wir pro Jahr ungefähr 34 Euro in jeden Quadratmeter Wohnfläche fließen lassen, damit die Instandhaltung gewährt bleibt, setzen andere Unternehmen nur 5 bis 15 Euro ein. Dies sind für uns bei 328 Wohnungen in Scharnhorst geschätzte sieben bis acht Millionen Euro im Jahr", rechnete der Geschäftsführer der Dogewo 21 vor.

Der Erfolg des Konzeptes schlage sich darin nieder, dass keine Leerstände mehr existierten. Vielmehr gebe es Wartelisten mit Menschen, die nach Scharnhorst ziehen wollten

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