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Worauf es beim Cosplay-Wettbewerb ankommt

Ludwigshafen. Die Inspiration für ihre bunten Kostüme finden die Cosplayer in Mangas, Filmen oder Computerspielen. Jurorin Annabell Huwig erklärt, wie die Verkleidungen der Kostüm-Rollenspieler bewertet werden.

Worauf es beim Cosplay-Wettbewerb ankommt

Jurorin Annabell Huwig bewertet die Kostüme der Cosplayer. Foto: Uwe Anspach

Japan und Chile, Kanada und Neuseeland: Annabell Huwig aus Ludwigshafen ist in ihrer Eigenschaft als Cosplay-Jurorin weit herumgekommen. In 36 Ländern hat die 29-Jährige aus Ludwigshafen bereits die Verkleidungen der Kostüm-Rollenspieler bewertet.

Dabei geht es recht streng zu: „Eine Prinzessin kann kein Baumwollkleid tragen, es muss schon Samt und Seide sein, die Materialien müssen passen“, erklärt Huwig die Anforderungen. Es dürften auch keine Fäden raushängen. Und bevor die Akteure auf der Bühne tanzen, singen oder Kämpfe vorspielen, dürften sie erklären, was sie sich zu ihrem Auftritt überlegt haben.

Huwig weiß aus eigener Erfahrung, worauf es ankommt: Sie trägt bei ihren Jury-Einsätzen häufig selbst Verkleidung. Doch so unterschiedlich die Kostüme sind, Cosplayer haben alle das eine Ziel: Sie versuchen, Figuren aus japanischen Comics („Mangas“), aber auch aus Filmen oder Computerspielen, mit Kostüm, Make-up und Verhalten möglichst originalgetreu darzustellen. Bei Cosplay-Festivals kommen mitunter bis zu 100 000 Teilnehmer zusammen.

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