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Wrack von US-Kriegsschiff im Südpazifik gefunden

Washington. Fast 76 Jahre nach dem Untergang eines Schiffes der US-Marine ist dessen Wrack im Südpazifik gefunden worden.

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Das Team um Paul Allen war auf dem Forschungsschiff „Petrel“ im Südpazifik. Foto: Paul Allen/AP

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Video-Standbild eines Teils des Schiffswracks in 4200 Meter Tiefe. Foto: Paul Allen/AP

Eine Schiffscrew des Microsoft-Gründers Paul Allen entdeckte den Flugabwehrkreuzer „USS Juneau“ in 4200 Meter Tiefe vor der Küste der Salomonen, wie es in einer Mitteilung von Allens Organisation hieß.

Das Schiff war am 13. November 1942 während der sogenannten Schlacht um Guadalcanal zwischen den USA und Japan von Torpedos eines japanischen U-Bootes getroffen worden und gesunken. Mehr als 680 Besatzungsmitglieder starben, nur zehn überlebten. Unter den Toten waren auch fünf Brüder aus Iowa. Die Sullivans hatten durchgesetzt, dass sie gemeinsam dienen durften, obwohl die US Navy dies eigentlich nicht erlaubte. Vier der Brüder kamen beim Untergang des Schiffes ums Leben. Der Fünfte rettete sich zunächst auf ein Floß, starb aber später, nachdem mehrere Tage lang keine Rettungscrew eintraf. Die Geschichte der Sullivanbrüder wurde später verfilmt.

Das Wrack der „USS Juneau“ ist nicht das erste Schiff, das von einem Forscherteam um Allen gefunden wurde. Im vergangenen August entdeckte seine Organisation bereits das Wrack der „USS Indianapolis“ - jenes Kreuzers, der im Zweiten Weltkrieg Teile der Atombombe transportierte, die dann über Hiroshima abgeworfen wurde.

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