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ZDF-Krimi auch nach Aus der Jamaika-Gespräche weiter vorn

Berlin. Egal, was im politischen Berlin passiert, der ZDF-Krimi und die RTL-Kuppelshow behalten ihr Millionenpublikum. Da kann keine Sondersendung nach dem Aus der Sondierungen mithalten.

ZDF-Krimi auch nach Aus der Jamaika-Gespräche weiter vorn

Eine Szene aus dem Krimi „Der Kommissar und das Kind“: Dario Prodoehl als Janosch und Silke Bodenbender als Anne beim Laternelaufen. Foto: Oliver Vaccaro

Das Scheitern der Sondierungsgespräche hat auch den Fernsehabend im Ersten und im ZDF bestimmt. Die „Tagesschau“ mit aktuellen Informationen dazu hatte um 20 Uhr 5,17 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 16,8 Prozent) im Ersten, in allen Programmen waren es sogar 10,38 Millionen (33,8 Prozent).

Damit waren die Hauptnachrichten wie häufig die meistgesehene Sendung des Tages. Der 30-minütige „Brennpunkt“ zum Thema „Aus für Jamaika - Wer wird uns regieren?“ gleich nach der „Tagesschau“ kam auf 3,81 Millionen Zuschauer (11,7 Prozent).

Die Talksendung „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg ab 20.45 Uhr formulierte die Frage des Tages ganz ähnlich: „Die Gescheiterten – Wer kann uns jetzt regieren?“. Die Suche nach Antworten verfolgten noch 3,29 Millionen Zuschauer (10,1 Prozent). Ursprünglich für 20.15 Uhr geplant war eine ARD-Dokumentation über „Boris Becker - Der Spieler“. Sie verschob sich auf 22.20 Uhr und erreichte 2,31 Millionen Zuschauer (12,4 Prozent).

Spitzenwerte sind das nicht. Mit weitem Abstand das größte Interesse am Montagabendprogramm ab 20.15 Uhr gab es für den TV-Thriller im ZDF: Für „Der Kommissar und das Kind“ mit Roeland Wiesnekker in der Hauptrolle des Kommissars Martin Brühl schalteten 5,74 Millionen (17,6 Prozent) ein. Das ZDF hatte zuvor gegen 19.30 Uhr statt des geplanten Magazins „Wiso“ die Sendung „Was nun, Frau Merkel?“ ins Programm genommen, die 3,87 Millionen Zuschauer verfolgten (13,6 Prozent). Das „heute-journal“ um 21.45 Uhr interessierte 4,68 Millionen (16,5 Prozent).

Gute Zahlen gab es erneut für die erfolgsgewohnte Kuppelshow „Bauer sucht Frau“ auf RTL mit Inka Bause: Dafür interessierten sich ab 20.15 Uhr 5,10 Millionen Zuschauer (16,0 Prozent). In der Woche davor waren es mit 5,58 Millionen allerdings noch einige mehr - das reichte für Platz eins in der Quotenwertung, in der diesmal das ZDF klar vorn liegt.

Die Serie „Club der roten Bänder“ hatte auf Vox ab 20.15 Uhr 2,06 Millionen Zuschauer (6,3 Prozent), die Krimiserie „Navy CIS“ auf Sat.1 im Schnitt 2,03 Millionen (6,2 Prozent), die Sitcom „The Big Bang Theory“ auf ProSieben 1,61 Millionen (5,0 Prozent) und die Folge der Krimireihe „Inspector Barnaby: Blut ist dicker...“ auf ZDFneo 1,57 Millionen (4,8 Prozent).

Auf Kabel eins erreichte die Abenteuerkomödie „Crocodile Dundee 2“ mit 1,31 Millionen Zuschauern (4,3 Prozent) noch einmal einige mehr als beim ersten Teil eine Woche zuvor. Auf RTL II kam die Dokusoap „Die Reimanns - Ein außergewöhnliches Leben“ auf 0,92 Millionen (2,8 Prozent).

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 11,2 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,7 Prozent), Vox (5,1 Prozent), ProSieben (4,5 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,9 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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