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Zahl der Arbeitslosen in NRW noch einmal zurückgegangen

DÜSSELDORF Trotz erster Vorboten wirtschaftlichen Abschwungs ist die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen im November noch einmal leicht zurückgegangen. Wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag berichtete, sank sie im Vergleich zum Oktober um gut 7000 auf rund 712 500.

Zahl der Arbeitslosen in NRW noch einmal zurückgegangen

Die Arbeitslosenquote betrug unverändert 8 Prozent. Im November vorigen Jahres waren rund 69 700 Menschen arbeitslos.Trend läuft aus Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt laufe aber offensichtlich aus, teilte die Chefin der Regionaldirektion, Christiane Schönefeld, mit. Eine höhere Zahl neu gemeldeter Arbeitsloser, die geringere Nachfrage nach Arbeitskräften und die steigende Zahl an Kurzarbeitern zeigten die negative Entwicklung an. Einen Einbruch auf dem Arbeitsmarkt erwartet Schönefeld aber nicht.Offene Stellen Der Zugang offener Stellen war im November geringer als in den Vormonaten. Insgesamt waren im November rund 113000 Stellen bei Wirtschaft und Verwaltung zu besetzen. Das waren 1340 oder 1,2 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Verlierer auf dem Arbeitsmarkt bleiben die Älteren. In der Gruppe der Arbeitssuchenden ab 55 Jahren stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht um 330 auf etwa 95300. Im Vergleich zum Vorjahr sind 3,7 Prozent mehr Ältere arbeitslos. Dieser Anstieg sei aber entscheidend auf eine Rechtsänderung zurückzuführen, teilte die Regionaldirektion mit. So habe es im vergangenen Jahr für Arbeitssuchende ab 58 Jahren noch erleichterte Möglichkeiten gegeben, Arbeitslosengeld zu erhalten. Sie wurden dann statistisch nicht als arbeitslos gezählt. Dies ist 2008 entfallen.Unter 25 Bessere Karten hatten dagegen Arbeitslose unter 25. „Sie profitierten im Vorjahresvergleich am deutlichsten vom Rückgang der Arbeitslosigkeit“, berichtete die Agentur. In ihrer Altersgruppe sank die Zahl der Arbeitssuchenden um 8,9 Prozent auf rund 66000. „Grund war der hohe Bedarf der Wirtschaft an mobilen, flexiblen und gut ausgebildeten Fachkräften.“

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