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Zahl der Jäger steigt auf Rekordhoch

NRW an der Spitze

Die Zahl der Jäger in Deutschland ist auf einem neuen Rekordhoch. Angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest ist die zuletzt rückläufige Zahl der Wildschwein-Abschüsse in NRW wieder gestiegen. Die Jäger richten dazu einen Appell an die Bürger.

NRW

, 28.01.2018 / Lesedauer: 5 min
Zahl der Jäger steigt auf Rekordhoch

Jäger mit geschulterten Gewehren gehen bei einer Drückjagd durch einen Wald in NRW. © Friso Gentsch/dpa

Die Zahl der Jäger ist in Deutschland auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Die Schar der Jäger vergrößerte sich zuletzt auf 384.000, das sind 2000 mehr als in der Vorsaison. Seit der Wiedervereinigung stieg die Jägerschaft damit fast um ein Viertel (23,3 Prozent) an. Die meisten Jagdscheininhaber kommen zwar mit 91.000 aus Nordrhein-Westfalen. Pro Kopf gerechnet leben die meisten Jäger aber in dünner besiedelten Bundesländern in Nord- und Ostdeutschland. Bei einer Umfrage gaben angehende Jäger an, wichtigstes Motiv sei die Naturverbundenheit. Dahinter folgen, „angewandter Naturschutz“, „praktische Jagdausübung“ und „Genuss von Wildfleisch“. „Interesse an Waffen“ nannten nur wenige (6 Prozent).

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