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Zahl der städtischen Schulen sinkt zum Schulbeginn

BOCHUM Zum neuen Schuljahr, das am Montag eingeläutet wird, hat sich die Schullandschaft in Bochum verändert. Durch schulorganisatorische Maßnahmen sinkt die Zahl der städtischen Schulen um vier auf nunmehr 108 (davon 57 Grundschulen).

06.08.2008
Zahl der städtischen Schulen sinkt zum Schulbeginn

Trotz sinkender Schülerzahlen werden noch Anbauten an vielen Schulen benötigt, wie hier an der Hermann-Gmeiner-Schule. Bei den Grundschulen sind jetzt alle bis auf eine mit Ganztagseinrichtungen ausgestattet.

Besonders aufregend wird es dann für die 2918 Lernanfänger in den Grundschulen der Stadt sowie für die 2815 Schüler, die zu einer der weiterführenden Schulen wechseln. Die gravierendsten Veränderungen gibt es in der Primarstufe. Dort verloren vier Grundschulen (Südfeldmarkschule, Kornharpen, Rüsingschule und GGS Somborner Straße) ihre organisatorische Selbständigkeit. Allerdings blieben die Standorte als Teil der neu gegründeten Schulverbünde erhalten.Eine Schließung

Doch während an allen Schulstandorten am Dienstag (12.) insgesamt 2918 Kinder eingeschult werden, (150 weniger als im Vorjahr) geschieht dies an einer Schule der Stadt nicht mehr: Die St. Barbara-Schule, eine Katholische Grundschule an der Braunsberger Straße, wird nach dem Willen des Rates auslaufend geschlossen und bildet dieses Jahr erstmalig keine neue Eingangsklasse.

Die meisten i-Dötze beginnen ihre Schul-Karriere in der Grundschule Preins Feld. Dort werden 93 Kinder in vier Klassen eingeschult, etwas weniger sind es an der Kirchschule Höntrop (82) und der Waldschule in Querenburg (80). Die wenigsten Lernanfänger wurden an der Schule Am Tippelsberg in Riemke angemeldet (20). Nur die Grundschule Preins Feld wird vier erste Klassen bilden.

Offener Ganztag

Erfreulich ist, dass ab dem neuen Schuljahr - bis auf die Grundschule an der Bömmerdelle - alle Schulen dieser Stufe den "Offenen Ganztag" anbieten. Unter Einbeziehung der Förderschulen, die inzwischen ausnahmslos ebenfalls offene Ganztagsangebote machen, wird sich die Zahl der an den OGS-Angeboten aller städtischen Primarschulen teilnehmenden Schüler von 3802 auf 4128 erhöhen.

Das entspricht einem Zuwachs von 8,5 Prozent und einer Bedarfsdeckung von 33,9 Prozent aller teilnahmeberechtigten Kinder. Damit ist der vom Land vorgegebene Prozentsatz von 25 bereits nach fünf Jahren offener Ganztagsangebote deutlich überschritten.