Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Zahlreiche Tote bei türkischen Angriffen auf Kurdengebiet

Damaskus.

Bei neuen Angriffen der Türkei auf die belagerte kurdische Stadt Afrin in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten und Beobachtern mindestens 22 Zivilisten getötet worden. Die Artillerie- und Luftangriffe hätten eine Wohngegend in der Stadt getroffen, sagte ein Sprecher der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte. Die jüngsten Angriffe haben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zu einer Massenflucht geführt. Seit Mittwoch seien rund 35 000 Zivilisten aus Afrin und Umgebung in die weiter entfernt liegenden Orte Nubul und Sahra geflohen.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Südkoreas Präsident: Nordkorea zur atomaren Abrüstung bereit

Seoul. Vor seinem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich Südkoreas Präsident Moon Jae In optimistisch über ein Abkommen zum kompletten Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms geäußert. „Nordkorea hat seinen Willen zur vollständigen Denuklearisierung geäußert“, sagte Moon. Auch habe Pjöngjang keine Bedingungen gestellt, die die USA nicht akzeptieren könnten, wie etwa den Abzug amerikanischer Soldaten aus Südkorea. „Was sie wollen, ist ein Ende der feindseligen Politik, gefolgt von einer Sicherheitsgarantie.“ mehr...

Schlaglichter

Kramp-Karrenbauer: Türkischen Wahlkampf nicht in Deutschland

Berlin. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dagegen ausgesprochen, dass der bevorstehende türkische Wahlkampf in Deutschland ausgetragen wird. „Bei anstehenden Wahlen in der Türkei muss der Wahlkampf dort geführt werden“, sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur. Sie fügte hinzu: „Wir wollen in unseren Städten keine innertürkischen Konflikte, die unser Zusammenleben belasten.“ Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte angekündigt, die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen um fast anderthalb Jahre vorzuziehen, auf den 24. Juni 2018.mehr...

Schlaglichter

Deutsch-syrischer Islamist im Norden Syriens festgenommen

Beirut. Der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar ist nach kurdischen Angaben im Norden Syriens festgesetzt worden. Sammar soll der Hamburger Zelle um Mohammed Atta, einem der Attentäter vom 11. September 2001, eng verbunden gewesen sein. Zuletzt soll er sich der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen haben. Er werde von kurdischen Sicherheitsdiensten in deren Hauptquartier in Rakka verhört, sagte ein Militärsprecher. Ein Vertreter der Kurdenmiliz YPG berichtete, Sammar sei vor einigen Tagen nach längerer Observation im Norden Syriens festgesetzt worden.mehr...

Schlaglichter

Trump geht von Treffen mit Kim Jong Un aus

Mar-a-Lago. US-Präsident Donald Trump geht davon aus, in den kommenden Wochen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen. „Es ist ein historischer Moment, und möglicherweise sogar mehr als das, wenn es denn klappt“, sagte Trump in seinem Domizil in Mar-a-lago in Florida. Er hoffe, dass Süd- und Nordkoreaner in Sicherheit, Frieden und Wohlstand zusammenleben könnten, sagte Trump. Es werde alles dafür getan, um sein Treffen mit Kim zu einem weltweiten Erfolg zu machen. Das Treffen soll Ende Mai oder Anfang Juni stattfinden.mehr...

Schlaglichter

Puigdemonts Liste will ihn weiter als Präsidenten

Barcelona. Die separatistische Liste JuntsPerCat des abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont beharrt weiter darauf, den Politiker wieder zum Chef der Krisenregion zu machen. „Wir wollen die Kandidatur von Puigdemont möglich machen, denn schließlich ist er immer noch Präsident von Katalonien und die Legitimität des Präsidenten ist absolut“, sagte  JuntsPerCat-Sprecher Pujol in Berlin. „Wir müssen einen Mechanismus finden, um ihn ins katalanische Parlament zu bringen.“mehr...

Schlaglichter

OPCW: Angriff auf UN-Mitarbeiter in Duma

Den Haag. UN-Sicherheitsmitarbeiter sind bei einer Erkundungsfahrt in der syrischen Stadt Duma unter Beschuss geraten. Bei dem Zwischenfall sei auch ein Sprengsatz detoniert, teilte der Generaldirektor der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW), Üzümcü, in Den Haag mit. Das UN-Team sollte die Lage in Duma erkunden, bevor dort Experten der OPCW ihre Untersuchung eines möglichen Giftgasangriffs aufnehmen. Laut Üzümcü ist aktuell unklar, wann das Expertenteam nach Duma geschickt werden kann. Das passiere nur dann, wenn aus Sicht der UN die Sicherheit gewährleistet sei.mehr...