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Zaubertor von René Löhr

SW 08 schlägt Habinghorst

So gegensätzlich ist die Lage bei zwei Wattenscheider Clubs nach dem dritten Spieltag: Während 08 gestern zum drittenmal gewann, kassierte der VfB die dritte Schlappe.

WATTENSCHEID

von Von Ralf Rudzynski

, 29.08.2010
Zaubertor von René Löhr

Markus Nowak, René Löhr, Ali Vural und Florian Beyer jubeln über das Traumtor von Löhr zum 3:1

Am Sieg der Gastgeber gab es nichts zu deuteln. Trainer Eduard Buckmaier musste aber auch diesmal wieder länger zittern, als ihm lieb war. Unter dem Strich bilanzierte er: „Wir haben erneut gewonnen, das ist wirklich gut, doch es war wiederum ärgerlich, dass es uns zu spät gelungen ist, endgültig für Ruhe zu sorgen.“ In der 11. Minute markierte René Giertulla aus halblinker Position die Führung, die Ali Vural vom Elfmeterpunkt (32.) ausbaute. Zuvor war René Löhr gefoult worden. Nach dem Seitenwechsel verpassten Löhr, Giertulla und Michael Jost, der den Pfosten traf, die Vorentscheidung. Stattdessen kam der Gast heran (56.). Mit einem Zaubertor stellte René Löhr (69.) den alten Vorsprung wieder her. Ein zu kurz geschlagener Ball des VfB-Keepers landete über zwei Stationen bei Löhr, der den Ball aus 25 Metern volley über den Schlussmann ins Netz bugsierte. Habinghorst konnte erneut verkürzen (84.), doch im Gegenzug brach Daniel Cendrowski (Bild) endgültig den Widerstand, als er ein Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Marcel Radke verwertete.

Möller, Büscher, Nowak, Kaiser, Beyer, Jost, N. Buckmaier, Vural, Kiral, R. Löhr (80. Radke), Giertulla (75. Cendrowski).

1:0 (11.) Giertulla, 2:0 (32./Strafstoß) Vural, 2:1 (56.), 3:1 (69.) Löhr, 3:2 (84.), 4:2 (85.) Cendrowski..

Gelb-Rote Karte Habinghorst (60.).

VfB-Spielertrainer Marco Antwerpen war stinksauer auf den Unparteiischen. Der stellte in der 65. Minute Kevin Wrede vom Platz, nachdem er ein böses Einsteigen von hinten gesehen haben wollte. Für Antwerpen stellte sich die Situation ganz anders da: „Das Tackling kam ganz klar von der Seite. In der ersten Hälfte gab es für eine gleiche Aktion gegen einen Hertener Akteur nur die Gelbe Karte.“ Bis zu Wredes Platzverweis hatte der VfB laut Antwerpen das Geschehen fest im Griff und führte mit 2:1. Pascal Homberger (27.) und Alexander Lüggert (55.) hatten Hertens 1:0 (25.) gedreht. „Mit elf Mann hätten wir ganz eindeutig gewonnen. Wir waren klar die bessere Mannschaft“, betonte Antwerpen mit großem Nachdruck: „Mit der Roten Karte wurde die Partie entschieden.“ Günnigfeld erholte sich von dem Platzverweis nicht, sondern wankte von einem Rückschlag zum nächsten. In der 78. Minute sah zudem Ramazan Yagcioglu die Gelb-Rote Karte.

Zimmer, Neumann (83. Carkit), Antwerpen, Kazubowski, Homberger, Odobasic (80. Hemmerle), Lüggert, Landener, Wrede, Yagcioglu, Dag (73. Maxellon).

1:0 (25.), 1:1 (27.) Homberger, 1:2 (55,) Lüggert, 2:2 (69.), 3:2 (74.), 4:2 (84.), 5:2 (88.).

Rote Karte Wrede (65.), Gelb-Rote Karten Herten (75.), Yagcioglu (78.).