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ZdK-Präsident kritisiert Diskussion um Kreuze

Münster. Vor dem Katholikentag in Münster hat Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), die Diskussion um Kreuze in bayerischen Behörden kritisiert. „Ich freue mich über jedes Kreuz im öffentlichen Raum. Aber das Thema gehört nicht in den Wahlkampf“, sagte Sternberg am Dienstag in Münster. Er bezeichnete die Ankündigung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), in allen Behördengebäuden unter der Verwaltung des Freistaats im Eingangsbereich ein Kreuz anbringen zu lassen, als „Wahlkampf-Gag“.

ZdK-Präsident kritisiert Diskussion um Kreuze

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Rolf Vennenbernd

Traditionell trifft sich die Vollversammlung der Laienorganisation ZdK am Tag vor dem Katholikentag. Die Mitglieder wollten sich am Nachmittag in einem „Münsteraner Manifest“ gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus sowie Ausländer- und Behindertenfeindlichkeit aussprechen. Sternberg kritisierte Anfragen der AfD im Bundestag zum Thema Ausländer und Behinderte als „widerliches Signal“ der Ausgrenzung.

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