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Zebrastreifen brauchte zwei Anläufe

WITTEN Eigentlich waren am Donnerstag im Verkehrsausschuss die Politiker aller Fraktionen für die Einrichtung eines Zebrastreifens am Schwanenmarkt über die Kurt-Schumacher-Straße zum künftigen Versorgungsamt. Doch die Abstimmung dazu bekamen sie erst im zweiten Anlauf so richtig hin.

von Von Beatrice Haddenhorst

, 25.10.2007
Zebrastreifen brauchte zwei Anläufe

Lange diskutiert und doch entschieden: Der Zebrastreifen am Schwanenmarkt.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, den Überweg unmittelbar hinter dem Kreuzungsbereich anzulegen. Die CDU, FDP und FLW wollten den Überweg jedoch ein ganzes Stück weiter in die Kurt-Schumacher-Straße verlagert sehen, um Rückstaus zu vermeiden, wenn Schüler den Zebrastreifen passieren.

Keine Lichtmasten versetzen

Die Verwaltung hielt dem entgegen, dass das wegen der Beleuchtung nicht möglich sei. Man könne nicht noch Lichtmasten versetzen. SPD und Grüne fanden den Verwaltungsvorschlag ausreichend. Letztlich stand aber auch seitens CDU und FDP nur noch eine Verlagerung des Zebrastreifens um eine Fahrzeuglänge im Raum. Bei der Abstimmung beharrten beide Lager auf ihren Standpunkten. Sieben Ja-, sieben Nein-Stimmen und eine Enthaltung für beide Varianten: Patt-Situation.

Unbefriedigende Situation

Kein Ja und kein Nein für den Zebrastreifen. „Wir haben das Geld, den Zebrastreifen anzulegen. Das ist für die Verwaltung eine unbefriedigende Situation“, warf Stadtbaurat Markus Bradtke ein. Da gingen die Fraktionen noch mal in sich und siehe da, es ging doch: eindeutiges Votum bei zwei Gegenstimmen der Grünen für den Zebrastreifen eine Fahrzeuglänge versetzt, wenn es beleuchtungstechnisch klappt oder wie zunächst geplant. Im Bereich Dortmunder-/Freiligrathstraße, so beschloss der Ausschuss, soll nach dem Bau einer neuen Ampelanlage der Grüne Pfeil für Rechtsabbieger getestet werden.