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Zeche Hannover braucht Ausbau

BOCHUM Um die Weiterentwicklung des Industriemuseums Zeche Hannover sorgt sich der Kulturausschuss.

25.10.2007

In ihrer Sitzung beschlossen die Politiker einmütig, in einem Brief den Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) zu bitten, dem weiteren Ausbau des Museums zuzustimmen. Am 5. Dezember soll eine Entscheidung fallen.

Das LWL-Industriemuseum, so betonen die Bochumer Kulturpolitiker, "ist ein bedeutender und unverzichtbarer Ort kultureller Bildung und Freizeit in Bochum." Mit seinem Schwerpunkt Migration passe das Museum genau in die Region und in die Interessenschwerpunkte der Politik und Kultur in NRW. Die Ausstellung "Westfalczycy - Ruhrpolen. Zuwanderer aus dem Ruhrgebiet", die noch bis 30. Oktober läuft, ist ein treffendes Beispiel für die wertvolle Arbeit.

Allerdings, so die Bochumer Kritik, sei das Museum noch nicht so weit entwickelt, dass es gut funktioniere. Es fehle an Personal und Räumlichkeiten für eine angemessene Museumsarbeit.

Vor fünf Jahren wurde der weitere Ausbau des LWL-Museums gestoppt. Folge war, dass die Zeche Hannover nicht in den Museumsentwicklungsplan für das Westfälische Industriemuseum aufgenommen. Das hatte zur Folge, dass zur Zeit keine Landesförderungen in Aussicht stehen.

Der Kulturausschuss der Stadt Bochum formuliert in seinem Brief die "dringende Bitte, dass die Arbeitsfähigkeit des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover verbessert wird. Hierzu ist kurzfristig die Aufnahme des Hauses in den LWL-Museumsentwicklungsplan notwendig. Mittelfristig ist eine Personalaufstockung sowie ein Anbau für die benötigten Räumlichkeiten erforderlich."