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Zeche Nachtigall in 3D

WITTEN/BOCHUM Professor Harald Gatermanns Ziel ist ein komplett dreidimensionales Ruhrgebiet in der Welt von Google Earth.

von Von Benedikt Reichel

, 04.10.2007
Zeche Nachtigall in 3D

Raus aus der öden Zweidimensionalität: Die Zeche Nachtigall kann bei Google Earth in drei Dimensionen bestaunt werden. Das Programm zum Basteln eigener 3D-Gebäude liefert Google Earth gleich mit.

"Wenn San Francisco, Los Angeles und New York das können, dann sollte das Ruhrgebiet da auch vertreten sein", sagt der Architektur-Professor. Vorerst muss er sich jedoch mit kleinen Schritten zufrieden geben.

Seine Architektur-Studenten ließ er im vergangenen Semester 3D-Modelle kultureller Gebäude des Ruhrpotts basteln und damit die Zeche Nachtigall und das Märkische Museum aus dem Bann der flachen Zweidimensionalität auferstehen. Mit den zwei Wittener und 42 weiteren Gebäuden ist eine Art 3D-Museumsführer entstanden.

Google entscheidet

Der vorerst noch als Zusatzdatei (Internetverweis) auf dem Computer gespeichert werden muss. "Letztlich entscheidet nämlich Google, welche Objekte in den 3D-Grundstock des virtuellen Globus' aufgenommen werden", sagt Gatermann, ist aber überzeugt, dass die Ruhrpott-Kulturstätten seiner Studenten es schaffen werden. "Das dauert nur eine Weile."

    Bis zum Jahr 2010, wenn das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt ist, will Gatermann noch weit ehrgeizigere Projekte realisiert haben. Der Professor arbeiten an virtuellen Zeitverläufen. Dann kann der User Schritt für Schritt sehen, wie sich das Ruhrgebiet mit den Jahren verändert hat.

Ein erstes Objekt - die Dortmunder Zeche Zollern - ist bereits fertig und soll demnächst für den virtuellen Globus bereit stehen.