Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zepanski beendet seine Auszeit

Fußball

Ein erfreuliches Comeback steht beim NRW-Ligisten SV Schermbeck an. Stefan Zepanski will seine selbst gewählte Auszeit beenden und ab Mitte September wieder vor die Lederkugel treten.

SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 18.08.2010
Zepanski beendet seine Auszeit

Stefan Zepanski will ab Mitte September wieder beim SV Schermbeck angreifen.

Die letzte Saison war für den „Langen“ mehr eine Tortur als Spaß am Hobby. „Wir hatten keinen Erfolg, außerdem war ich beruflich eingespannt. Einige Querelen und Ungereimtheiten innerhalb der Mannschaft haben dann dazu geführt, dass ich eine Pause brauchte“, erklärt Zepanski. Und zwar eine Pause, die länger als die vier Wochen im Sommer war. Das Wort „ausgebrannt“ machte im SVS-Umfeld die Runde.

Von dem Wechsel aus der Regionalliga aus Lotte zurück zum SV Schermbeck hatten sich die Schermbecker viel erwartet. Doch sein Job als Personalrat bei einer Krankenkasse hat ihn sehr beansprucht: „Was ich durch den Wegfall der Fahrten nach Lotte und weniger Trainingseinheit an Zeit gewonnen hatte, ging für die Arbeit wieder drauf!“ Im Bewusstsein, den Lederball einen Lederball sein lassen zu können, genoss Stefan Zepanski in diesem Sommer die fußballlose Zeit: „Ich habe bei 30 Grad in der Eisdiele gesessen, als die anderen trainiert haben.“ Einmal war er beim SVS-Training zu Besuch und sprach auch mit einigen Verantwortlichen, ohne aber konkret zu werden.

Der Vertrag mit dem SV Schermbeck war nach der letzten Saison nicht aufgelöst worden, sondern er ruht nur. Wenn Stefan Zepanski wieder Fußball spielen will, dann nur in Schermbeck. Woanders will er es auch nicht tun. Er sieht sich durchaus in der Lage, bald wieder in der NRW-Liga sielen zu können: „Ich komme Mitte September wieder aus dem Urlaub, dann geht es los. Die Kondition kriege ich schnell. Fußball mit Auge habe ich ja nicht verlernt.“

Von einer Unlust ist bei Zepanski überhaupt nichts zu spüren. Im Gegenteil: „Ich habe im Fernsehen die alten Regionalliga-Mannschaftskameraden gesehen. Als ich dann auch noch ein bisschen in der Firma am Ball war, stand der Entschluss eigentlich fest.“ Ein Entschluss, gegen den auch Schermbecks Trainer Martin Stroetzel nichts einzuwenden hat. Er ist in der letzten Saison oft unzufrieden mit der Leistung Zepanskis gewesen. Er hat ihn auch mal auf der Bank gelassen, selbst wenn es dafür Schelte bei den Fans gab. Dennoch steht der Coach einer Rückkehr offen gegenüber: „Ein fitter Stefan Zepanski ist für den SV Schermbeck sicher ein Gewinn.“