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Bei der Leichtathletik-EM in Helsinki

Zitterpartie für Moguenara

HELSINKI Es war eine Zitterpartie für Sosthene Moguenara vom TV Wattenscheid 01. Im Gegensatz zu der bei den Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid aber eine mit Happy-End.

Zitterpartie für Moguenara

Mit 6,62 Meter qualifizierte sich Sosthene Moguenara bei der EM in Helsinki für das Weitsprung-Finale der besten 12 Athletinnen, das heute ab 16.25 Uhr ausgetragen wird.

6,65m wurden für den direkten Finaleinzug bei den Europameisterschaften in Helsinki gefordert. Nach einem ungültigen ersten Versuch, ließ die Wattenscheiderin 6,29 Meter folgen. Im dritten Durchgang musste dann eine Steigerung her und der Anlauf passte: 6,62 Meter waren die viertbeste Weite in der Qualifikation.Kleines Tänzchen Erleichterung und ein kleines Tänzchen zeigte die deutsche Jahresbeste. "Ich bin so glücklich, dass es gereicht hat. Der erste Versuch war schon wieder ungültig und der Zweite war auch nicht so gut. Ich musste meine Nerven unter Kontrolle behalten. Aber jetzt bin ich jetzt relaxed und zufrieden und was am Donnerstag ab 16.25 Uhr rauskommt, das werden wir dann sehen", erklärte die 22-Jährige.Rues im Halbfinale Auch 100m-Läufer Julian Reus erwischte einen gelungenen EM-Auftakt. 10,31sec und Platz drei bedeuteten den sicheren Halbfinaleinzug für Sprinter Julian Reus. Souveräner Sieger dieses Vorlaufes war Titelverteidiger Christophe Lemaitre. Er benötigte 10,14sec für die 100m. In Addition aller Vorläufe wurde Julian Reus Zehnter und hat somit Finalchancen. "Ich bin sehr zufrieden. Der Lauf hat sich gut angefühlt. Mal sehen, was da noch so geht. Ich bin auch für Platini gelaufen", sagte Reus in Anlehnung an den Trainingsunfall von Platini Menga am gestrigen Tage. Dort rutschte der Zimmerpartner von Julian Reus beim Starttraining weg und riss sich das Kreuz- sowie Außenband.Auch Cremer weiter 400m-Läuferin Ester Cremer kann ebenfalls auf einen erfolgreichen EM-Auftakt zurückblicken. Gleich zu Beginn der Abendsession zog sie ohne Probleme über die Stadionrunde in das Halbfinale ein. Auf der Bahn acht gab sie in ihrem Vorlauf von Beginn an Gas. In der Zielkurve musste sie nur Olha Zemlyak (Ukraine) vorbeiziehen lassen, die das Rennen in 52,48 Sekunden gewann. Für die Wattenscheiderin wurden 52,76 Sekunden gestoppt. Platz zwei reichten, um sicher ins Halbfinale am Donnerstag einzuziehen.

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