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Zollern-Siedlung: Keine Sanierung vor 2009

BÖVINGHAUSEN Die Neue Kolonie Landwehr/Zollern im Schatten der Provinzialstraße hat schon bessere Zeiten gesehen. Doch nun beklagen die Mieter erhebliche Mängel.

von Von Matthias vom Büchel

, 15.08.2008
Zollern-Siedlung: Keine Sanierung vor 2009

<p>Die Bewohner der Neuen Kolonie Landwehr/Zollern klagen über feuchte Keller und ungepflegte Außenanlagen. Brede</p>

Auf Einladung des Mietervereins Dortmund trafen sich Mieter und Vertreter der Hausverwaltung Krüger.

Der warfen die Bewohner der Häuser schlechte Erreichbarkeit vor. Aber auch wenn man jemanden ans Telefon bekäme erhielte man keine Hilfe, lautet der Vorwurf der Mieter. "Meldet man einen Mangel, bekommt man entweder gar keine Antwort, oder es dauert sehr lange, bis er behoben wird", ärgern sich die Mieter.

Rattenplage

Ein weiterer Kritikpunkt: Größere Schäden werden nicht beseitigt. Zum Beispiel Mängel in den Treppenhäusern oder feuchte Keller.

Auch mit dem Umfeld der Häuser sind sie nicht zufrieden. Die Pflege der Grünflächen sei schlecht, kritisieren sie. Noch schlimmer: Immer wieder werden Ratten gesichtet. Zwar habe der Hausverwalter Gift gestreut, aber die Plage mit den unerwünschten Nagern hätte das nicht beendet.Hausverwaltung verspricht bessere Kommunikation

Die Hausverwaltung versprach den Mietern während der Versammlung künftig eine bessere Kommunikation. So sollen Mängelanzeigen unverzüglich bestätigt und abgearbeitet werden. Auch ein Mieterbeirat will sich gründen und eng mit dem Verwalter zusammenarbeiten

Größere Sanierungsmaßnahmen wird es hingegen in diesem Jahr nicht mehr geben. Der Besitzer der Siedlung, die "Promontoria Holding" mit Sitz in den Niederlanden, gibt laut Hausverwaltung pro Jahr einen festen Etat für Reparaturen der Siedlung an den Verwalter weiter. Der für 2008 lässt große Reparaturen nicht mehr zu.

Trotzdem erhielten die Mieter auch eine positive Nachricht: Die vom Hausverwalter in diesem Jahr geforderten Heizungs- und Nebenkosten-Nachzahlungen sind vom Tisch.

Forderung zu spät

"Die Nachforderung erreichte die Mieter erst 2008. Laut Gesetz zu spät", erklärt Martin Grebe vom Mieterverein den Verzicht des Verwalters auf die Nachzahlung. Mieter, die bereits bezahlt haben, können beim Verwalter die Rückerstattung beantragen.

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