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Zu viel Müll im Erin-Park

Zu viel Müll im Erin-Park

Wilhelm Winkelmann (84) mit Müllgreifzange und Müllbeutel im Erin-Park. Foto Stadt

Castrop-Rauxel. Der Erinpark, auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Erin, ist ein Erholungs- und Gewerbepark. Das heißt, die Menschen können dort spazieren gehen und entspannen, aber es gibt dort auch Firmen.

In dem Park gibt es auch Bäche, Seen, Wiesen und Bäume. Das Problem ist, dass viele Besucher des ihren Müll nicht in die Mülltonnen tun. Stattdessen liegen Flaschen, Papier und Zigarettenstummel in der Landschaft herum. Die Mitarbeiter des EUV-Stadtbetriebs, der für die Reinigung der Straßen und Grünanlagen zuständig ist, sind zwar jede Woche im Park unterwegs, aber allen Müll können sie auch nicht entsorgen. Es ist einfach zu viel.

Und darum hat sich Wilhelm Winkelmann (84) dazu entschieden, etwas gegen den vielen Müll zu tun. Denn er geht oft im Park spazieren und dabei stört ihn der ganze Müll in der Landschaft. Deshalb ist er zweimal täglich im Park unterwegs und sammelt allen Müll, den er findet, mit einer sogenannten Müllgreifzange ein.

Das Ganze macht Wilhelm Winkelmann ehrenamtlich. Das heißt, er bekommt dafür kein Geld. Er macht das, weil er etwas Gutes tun will und weil ihn der Müll einfach stört. Till Meyer

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