Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zukunftsbäume ersetzen die Pappel

27.03.2018
Zukunftsbäume ersetzen die Pappel

Die Kronen der Pappeln sind schlank und schmal. RN-Foto Schaper © © Schaper

Von Jennifer Hauschild

In der Dortmunder Gartenstadt an der Stadtrat-Cremer-Allee stehen noch ein paar schlanke und hochgewachsene Pappeln. Diese Baumart ist in den vergangenen Jahren immer seltener in Dortmund geworden. Auch in anderen Städten findet man nur noch wenige. In Dortmund arbeiten daher viele Angestellte der Stadt in einem Team mit dem Namen „Zukunftsbäume“. Sie testen und suchen nach Baumarten, die gut an den Straßen einer Stadt wachsen können. Diese Bäume werden in Dortmund immer mehr gepflanzt.

Dass die Pappel keiner dieser Zukunftsbäume ist, hat mehrere Gründe. Der Erste: Die Pappel wird nicht sehr alt. Wenn die Stadt Dortmund Pappeln pflanzt, muss sie sie in 40 bis 50 Jahren schon wieder ersetzen. Der Zweite: Die Pappel braucht einen guten, feuchten Boden mit vielen Nähstoffen, den findet sie im Wald, aber weniger an Verkehrsstraßen. Das heißt, an der Straße geht es der Pappel nicht so gut. Wahrscheinlich ist das so, als würde man sich eine Stunde lang an eine viel befahrene Straße stellen. Das ist es laut und die Luft ist schlecht. Steht man eine Stunde lang im Wald, ist das deutlich entspannter. Ähnlich geht es den Bäumen. Natürlich hören sie die Straße nicht. Aber ihnen schaden andere Dinge: zum Beispiel Urin von Hunden, Autos, die zu nah am Baumstamm vorbeifahren, die Abgase der Autos, der schlechte Boden an der Straße.

Und dann kommen noch andere Probleme hinzu: Verliert ein Baum hin und wieder einen Teil seiner Äste, eignet er sich auch nicht für die Straße. Dann besteht die Gefahr, dass die Äste auf Autos fallen.