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Zum 100. Geburtstag: Bernd Alois Zimmermann geehrt

Stuttgart/Köln. Der Vierakter „Die Soldaten“ ist sein bekanntestes Werk. Dem Komponisten sind dieser Tage einige Konzertabende auf der Bühne oder im Radio gewidmet.

Zum 100. Geburtstag: Bernd Alois Zimmermann geehrt

Der Komponist Bernd Alois Zimmermann (l) im Gespräch mit dem Dirigenten Michael Gielen (1965). Foto: Otto Noecker

Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Avantgardisten der Nachkriegszeit: Der Komponist Bernd Alois Zimmermann (1918-1970) steht zu seinem 100. Geburtstag dieses Jahr im Mittelpunkt vieler Konzertabende.

Der Vierakter „Die Soldaten“ sei „ein Meilenstein der Operngeschichte“, würdigt der Westdeutsche Rundfunk (WDR) den „Opernpionier aus der Eifel“. Zimmermanns Beitrag zur Neuen Musik erfährt in jüngster Zeit wachsende Aufmerksamkeit. „Er griff auf verschiedene Stile zurück, zitierte Bach, Jazz, Debussy und führte alle in seinen Kompositionen zusammen“, erläuterte der Deutschlandfunk. Auch für Hörspiele schrieb Zimmermann Musik.

„Die Soldaten“, das wichtigste Werk des Komponisten, ist beim Kölner Festival „Acht Brücken“ (28. April bis 11. Mai) zu erleben. Das Stück hatte am Wochenende auch beim Staatstheater Nürnberg Premiere. Der Inhalt in Kürze: Eine Tochter aus gutem Hause wird von Offizieren verführt und endet in der Gosse.

Nachdem der Radiosender WDR3 Zimmermann am eigentlichen Geburtstag, dem 20. März, mit mehreren Sendungen ehrte, widmet auch SWR2 dem Komponisten sein Programm. Unter anderem wird Zimmermanns „Kugelgestalt der Zeit“ vorgestellt, aus der der Komponist seine Collage- und Montagetechnik entwickelt habe - „Erinnerung, Anschauung, Erwartung“ ist Thema der Sendung „SWR2 JetztMusik“ am 16. April um 23.03 Uhr.

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