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Zum Auftakt eine 0:3-Pleite

DFB-Pokal

Das war nicht das erhoffte Signal, mit dem der VfL Bochum vor dem Ligastart gegen 1860 München für sich werben wollte. Stattdessen gab es den bitteren 0:3-Pokal-K.o. auf dem Bieberer Berg in Offenbach.

OFFENBACH

von Von Christian Aubel

, 15.08.2010

Mit seiner Einschätzung zu den Kickers und ihrem Vorteil, bereits vier Meisterschaftsspiele absolviert zu haben und im Rhythmus zu sein, hatte Friedhelm Funkel völlig recht. Die Gastgeber setzten den VfL von Anfang an mächtig unter Druck, ließen ihn nicht zur Ordnung finden und deckten damit immer wieder Unsicherheiten im Spiel der Gäste auf. Torhüter Philipp Heerwagen stand häufiger im Blickpunkt als ihm lieb sein konnte.

Möglichkeiten für seinen VfL sah Funkel kaum. Freier vergab nach Zuspiel von Tese die erste Chance (13.), die beste folgte in der 29. Minute: Nach einer Ecke von Grote schoss Federico an den Pfosten, den zurückspringenden Ball legte Tese am OFC-gehäuse vorbei.

In der Folgezeit belohnten sich die Offenbacher für ihr engagiertes Auftreten auch mit den entsprechenden Toren. Feldhahn traf mit einem Distanzschuss (34.) zur Führung, unmittelbar vor dem Pausenpfiff erhöhte Haas auf 2:0. Zu diesem Zeitpunkt durften sich die OFC-Fußballer und -Fans bereits in der zweiten Pokalrunde wähnen, denn die Bochumer boten in allen Mannschaftsteilen viel zu wenig, um einen Klassenunterschied deutlich zu machen. Der VfL präsentierte sich zu keinem Zeitpunkt wie ein Mitfavorit für den Aufstieg in die zweite Liga.

Vielmehr muss man sich nach dem enttäuschenden Auftritt ernsthaft Sorgen darüber machen, ob die Spieler aus der vergangenen missratenen Saison ihre Lehren gezogen haben. Die Bemühungen um den Ausgleich blieben wirkungslos, auch drei Wechsel (Toski für Maric, Saglik für Freier und Prokoph für Chong Tese) gaben dem VfL-Spiel keine neuen Impulse. Stattdessen legten die Gastgeber nach und ließen den VfL mit 0:3 vom Bieberer Berg abstürzen.