Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zusammenhang zwischen Autohaus-Einbruch und Förderturm-Brand

Zeche Margarethe

Warum haben die Autodiebe die Wagen verbrannt? Diese Frage stellt sich der Polizei nach dem Feuer, dem am frühen Sonntagmorgen neben zwei Autos auch der hölzerne Förderturm der Zeche Margarethe zum Opfer gefallen ist.

HERBEDE

von Von Susanne Linka

, 17.08.2010
Zusammenhang zwischen Autohaus-Einbruch und Förderturm-Brand

Das Autohaus Naumann in der Friedrich-Ebert-Straße.

Gestern bestätigte sich die Berichterstattung der Ruhr Nachrichten, nach der es einen Tatzusammenhang zwischen einem Einbruch in ein Autohaus und dem Brand im Muttental gibt. „Die verbrannten Autos wurden kurz vorher bei einem Einbruch in das Seat-Autohaus an der Friedrich-Ebert-Straße gestohlen“, zeigt Polizei-Pressesprecher Volker Schütte die Verflechtung der Ermittlungen auf.

Um 9 Uhr am Sonntagmorgen hatte der Autohausbesitzer die Bescherung entdeckt, als er ein Fahrzeug für das Oldtimer-Festival abholen wollte. Unbekannte waren offenbar in sein Büro eingedrungen und hatten neben einem teuren Fehlerdiagnosegerät, einem Notebook, einer Digitalkamera, einem Autoradio und einem Monitor auch zwei Autoschlüssel mitgenommen. Sie gehörten zu den Wagen, die nur wenig später lichterloh brannten.Beide waren vor dem Einbruch auf dem Parkstreifen vor dem Autohaus abgestellt gewesen: ein schwarzer Audi TT mit auffälligen orangefarbenen Alu-Felgen sowie ein silberfarbener VW Passat Kombi. „Der auffällige Audi mit den orangefarbenen Felgen war nur zur Wartung in der Werkstatt, der andere sollte als Gebrauchtwagen verkauft werden“, erläutert der Polizeisprecher.

Die Ermittler hoffen nun, dass jemand die letzten Fahrten des auffälligen Audi zwischen dem späten Samstagnachmittag und dem frühen Sonntagmorgen beobachtet hat und der Polizei nützliche Angaben machen kann. Ein ungelöstes Rätsel ist, warum die Diebe die beiden Autos so bald nach der Tat zerstört haben: „So etwas kennen wir sonst nur von Fällen, in denen die gestohlenen Wagen gezielt für eine andere Straftat benutzt wurden“, versichert Schütte. Doch dafür habe die Zeit zwischen Diebstahl und Zerstörung diesmal kaum gereicht.

Noch seien aber nicht alle Möglichkeiten der Ermittlungen ausgeschöpft. Die Autowracks würden intensiv nach Spuren untersucht. Möglicherweise könne auch noch festgestellt werden, wann genau die Täter die Autos angezündet haben. 

  • Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Tel. (0234) 909-4131 zu melden.