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Zwei Drittel der Deutschen haben Rückenschmerzen

München/Berlin (dpa/tmn) Rückenschmerzen werden offenbar zunehmend zu einer Volkskrankheit. So leiden einer neuen Befragung zufolge zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen darunter - vor zehn Jahren hatte nur gut die Hälfte (53 Prozent) Beschwerden.

Das ist ein Ergebnis der Meinungsforscher von TNS Healthcare in München für den BKK Bundesverband in Berlin. Sie hatten im Frühjahr dieses Jahres rund 6000 Menschen ab 14 Jahren befragt.

Die Zahl der Patienten mit chronischen Beschwerden hat sich im Vergleich zu 1998 sogar annähernd verdoppelt - der Wert stieg hier von 17 auf 30 Prozent. Etwa die Hälfte aller Befragten gibt allerdings auch an, nur gelegentlich unter Rückenschmerzen zu leiden, teilt der Verband mit. Der Anteil derer, die seltener als einmal im Monat unter Schmerzen leiden, ging leicht zurück (19 Prozent). Nur 31 Prozent der Befragten hat überhaupt keine Rückenschmerzen.

Vier von fünf Betroffenen geben an, dass die Verordnungen vom Arzt ihnen helfen - ebenso viele sagen allerdings auch, dass die Rückenschmerzen wiederkommen. Jeder Fünfte (21 Prozent) war den Angaben nach bis zu einer Woche schmerzfrei, bei jeweils 10 Prozent kehrten die Beschwerden nach einer Woche, zwei Wochen oder zwei bis vier Wochen wieder.

Ein Viertel der Patienten, die wegen ihrer Rückenbeschwerden einen Arzt aufsuchen, wurde krankgeschrieben. Davon waren 11 Prozent bis zu einer Woche arbeitsunfähig, 7 Prozent zwischen 8 Tagen und 3 Wochen, weitere 8 Prozent konnten länger als 3 Wochen nicht zur Arbeit gehen.

Helfen kann offenbar regelmäßiger Sport: So wurden in der Umfrage die Daten von Patienten «mit gelegentlichen Kreuzschmerzen» noch einmal gesondert ausgewertet: Sie leider eher selten unter Rückenschmerzen und treiben häufig drei bis sechsmal pro Woche Sport. Die ärztlichen Verordnungen führen bei ihnen überdurchschnittlich häufig dazu, dass sie komplett oder über einen längeren Zeitraum ohne Schmerzen sind.

In der Gruppe derjenigen «mit temporären Verspannungen» führen überdurchschnittlich viele ihre Beschwerden auf den Arbeitsplatz zurück. Die Betroffenen sehen die Gründe häufig in einer ungünstigen Körperhaltung und zu langem Sitzen.

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