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Zwei Kandidaten für Kirschbaum

WATTENSCHEID Der ehemalige TV 01-Manager Heinz Hüsselmann legte vor rund 20 Jahren den Grundstein für die "Sprinterhochburg Wattenscheid".

von Von Jürgen Kox

, 04.08.2008
Zwei Kandidaten für Kirschbaum

Zu den Top-Sprinterinnen beim TV 01 zählt auch Katja Wakan (rechts).

Deutschlands beste Sprinter zogen das Blauhemd an und gewannen Jahr für Jahr die deutsche Meisterschaft mit der Staffel und hinzu kamen viele Einzelmeisterschaften. Es waren die Jahre der Blume-Zwillinge und von Michael Huke. National und international waren sie im Einsatz und nach und nach konnte man sich beim TV 01 auch für schnelle Frauen "erwärmen". Melanie Paschke war nicht nur der Stern in Wattenscheid, sie garantierte auch dem DLV zahlreiche Erfolge.

Geld von Evonik

Die Sprinterhochburg wurde ausgebaut und vor drei Jahren gab Hauptsponsor Evonik Extrageld für den Damensprint. Sina Schielke ist jetzt das Ass. Sie ist gerade erst Mutter geworden und will in kürze wieder das Sprinttraining aufnehmen.

Auch die Nachwuchsförderung im Sprintbereich setzte ein und eigentlich sollte in dieser Saison abgeräumt werden. In Nürnberg legten die Herren um Sebastian Ernst (auch mit dabei Nationalsprinter Ronny Ostwald, Jan Schulte und Julian Reus) mit der Staffel-DM vor und die Damen gewannen Silber (Karoline Köhler, Nationalsprinterin Katja Wakan und die beiden Jugendlichen Yasmin Kwadwo und Weitspringerin Sosthene Moguenara).

Es folgte die Deutsche Jugendmeisterschaft in Berlin und da holte sich die A-Jugend den Staffelsieg mit Linda Leverin, Sosthene Moguenara, Hürden-Spezialistin Pamela Dutkiewicz und Yasmin Kwadwo. Eine Jungenstaffel bekam man nicht zusammen. Jugendleiter Markus Kubillus: "Da muss es schon eine echte Chance geben. Nur dabei sein, ist zu wenig."

Die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Recklinghausen rundeten die DM-Titel-Vergaben ab. Die Wattenscheider stellten keine Sprintstaffeln. Dazu Sportwart Michael Huke: "Es gab Verletzungen und wir wollten auch keinen der jungen Sportler verheizen. Auch die Ferienzeit spielte bei der personellen Besetzung eine Rolle."Erste Gespräche geführt

Bei den Meisterschaften waren die Offiziellen auch offen für Gespräche. Tono Kirschbaum: "Wir wurden nicht offensiv. Man kennt uns, deshalb wurden wir von Athleten angesprochen." Im kleinen Kreis gab es das Sondierungsgespräche: "So richtig überzeugend war es bis auf zwei Ausnahmen nicht", so der Cheftrainer, und "jetzt werden die räumliche Nähe und die Schulstrukturen bei den Kandidaten abgeklopft."