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Zwei Tote bei Flugzeugabsturz am Flughafen Münster/Osnabrück

Unglück am FMO

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flughafen Münster/Osnabrück sind zwei Menschen ums Leben gekommen Ein Pilot sollte bei einer Prüfung zeigen, dass er sicher starten und landen kann.

GREVEN

09.08.2018
Zwei Tote bei Flugzeugabsturz am Flughafen Münster/Osnabrück

Ein Flugzeug liegt mit dem Dach nach unten auf dem Flugfeld des Flughafens Münster/Osnabrück. Beim Absturz des Kleinflugzeugs sind die beiden Insassen ums Leben gekommen. © dpa

Zwei Menschen sind bei einem missglückten Landemannöver am Flughafen Münster/Osnabrück gestorben. Die Maschine sei am Donnerstag beim Anflug auf den Regionalflughafen neben der Landebahn aufgekommen und schließlich auf dem Rücken liegen geblieben, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Münster. Wegen der Rettungsmaßnahmen wurden alle Starts und Landungen an dem Regionalflughafen vorerst gestoppt. Wie genau es zu dem Unglück kam, war für die Behörden zunächst unklar.

In den Niederlanden gestartet

Die im niederländischen Lelystad gestartete Maschine habe sogenannte Checkflüge absolviert, sagte die Sprecherin der Bezirksregierung. Bei solchen Flügen müssen Piloten regelmäßig bestimmte Manöver absolvieren, damit ihre Fluglizenz verlängert wird.

Die Maschine vom Typ Beech G58 habe mehrere Starts und Landungen am Flughafen Münster/Osnabrück geplant gehabt, sagte ein Flughafensprecher. Doch schon beim ersten Landeanflug sei die Maschine gegen 12.00 Uhr neben der Landebahn aufgekommen. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben mit der Suche nach der Unglücksursache begonnen.


Flughafen gesperrt

Bis zum Abend konnten an dem kleinen Airport keine Starts und Landungen stattfinden, sagte der Flughafensprecher. Eine Lufthansa-Maschine aus München wurde zum Flughafen Paderborn/Lippstadt umgeleitet. Andere Fluggäste mussten über den Flughafen in Bremen ausweichen.

dpa

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