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Zwergenaufstand in der City

WITTEN Auch wenn keine Landesmittel fließen, die City-Offensive „Ab-in-die-Mitte 2008“ wird es geben – wenn auch in abgespeckter Version. Das verspricht Gudrun Dönhoff-Aufermann vom Stadtmarketing.

von Von: Lisa Timm

, 13.12.2007
Zwergenaufstand in der City

Auch wenn für ein neues Brünnlein an der unteren Bahnhofstraße keine Fördermittel fließen, sollen die Pläne noch nicht vom Tisch sein

„Wir geben unserem Wettbewerbs-Beitrag unter dem Motto ,Von wegen! Es geht doch‘ einen ganz neuen Sinn und machen das Beste draus“, gibt sich Dönhoff-Aufermann optimistisch. Mit Marion Körner vom Institut für Waldorfpädagogik war sie am Mittwoch in Aachen, wo die Preisträger 2008 vom Landesbauministerium bekannt gegeben wurden. 

48 eingereichte Projekte

Von landesweit 48 eingereichten Projekten wurden 22 teil- oder vollfinanziert. „Witten war diesmal leider nicht mit dabei“, so Marion Körner, die sich dadurch aber nicht in ihrem Engagement für die City ausgebremst sieht.

 „Wir verstehen uns als ,lucky loser´“, kommentiert Helmut Sonder vom Presseamt der Stadt. „Denn immerhin kam Witten schon fünfmal in den Genuss der Fördermittel. „Jetzt sind auch mal andere dran“, meint er großzügig. Viele kleinere Kommunen hatten diesmal ihren Hut in den Ring geworfen. „Wahrscheinlich wollte man denen auch mal was Gutes tun“, schätzt Sonder.

Aufwertung im Mittelpunkt

Witten will auch ohne Landesmittel versuchen, das Motto 2008 „Wege zur Offenen Stadt“ durchzusetzen. Dabei soll die optische Aufwertung des Verbindungsweges zwischen Kaufland, Bahnhofstraße und dem Breddegarten, den viele gar nicht kennen, in den Mittelpunkt rücken.

Von der Tafelmusik mit Höhenfeuerwerk möchte sich das Stadtmarketing nicht trennen, da diese Veranstaltung ein beliebter Selbstläufer geworden sei. Auch die Brunnen-Pläne für die Untere Bahnhofstraße will man trotz mangelnder Förderung nicht auf Eis legen.

Sponsoring für Brunnen

 „Gemeinsam mit Franz Buresch und Henrik Schumann vom Planungsamt wollen wir überlegen, ob er durch Sponsoring nicht doch realisierbar ist“, überlegt Gudrun Dönhoff-Aufermann. „Auf jeden Fall wird es kein totes Jahr werden“, verspricht sie. „Man kann auch mit einem Zwergenaufstand am Kindertag die Stadt mobilisieren.“