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Zwiebelprinzip: Kleidung hängt von Aktivität ab

Bönnigheim (dpa/tmn) Als wie warm ein Kleidungsstück empfunden wird, hängt entscheidend von dessen Fähigkeit ab, Luft zwischen den Fasern festzuhalten und den Austausch mit der Umgebungsluft zu verhindern.

Denn rund 90 Prozent der menschlichen Wärmeenergie werde über die Haut und damit durch die Kleidung abgeben, nur etwa zehn Prozent über die Atmung, sagt Prof. Karl-Heinz Umbach vom Textilforschungszentrum Hohenstein Institute im baden-württembergischen Bönnigheim.

Die Art der Bekleidung sollte vom Grad der körperlichen Aktivität und der damit verbundenen Wärmeproduktion abhängen. «Hier gilt es nach wie vor, bei kalter Witterung das 'Zwiebelschalenprinzip' anzuwenden», rät er. Je nach Bedarf kann dann eine Kleidungsschicht abgelegt werden.

Aufgabe der Kleidung ist dem Experten zufolge, um den Körper herum eine Isolationsschicht gegenüber dem Umgebungsklima zu schaffen. Da man manchmal aber selbst bei frostigen Temperaturen - zum Beispiel beim Skifahren - ins Schwitzen kommt, sollte die dabei entstandene Feuchtigkeit trotzdem entweichen können. Manche Ski-Anzüge haben deshalb Lüftungsschlitze unter den Achseln, die je nach Bedarf geöffnet werden können.

Kann der Schweiß dagegen nicht an die Umgebung abgegeben werden, sammelt er sich in den hautnahen Schichten der Kleidung: «Dies ist nicht nur unangenehm, sondern kann bei sinkendem Aktionsgrad und damit reduzierter Wärmeproduktion sogar gesundheitsgefährdend werden», erläutert Umbach. Da Wasser Wärme sehr gut leitet, verliere der Körper seine Wärme an die feuchte, eng anliegende Wäsche. Die Folge: Zusammen mit dem Energieentzug durch die Verdampfung kühle der Mensch stark aus.

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