Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Zwölf Tote durch Tropensturm «Fay»

Washington/Mexiko-Stadt (dpa) Der Tropensturm «Fay» hat bei seinem tagelagen Zug über Florida und den Süden der USA mindestens zwölf Menschen in den Tod gerissen.

Zwölf Tote durch Tropensturm «Fay»

Hochwasser in den Straßen von in Debary, Florida. Meteorologen warnen, dass «Fay» weiterhin für heftigen Regen sorgen kann.

Allein im «Sonnenscheinstaat» kamen elf Menschen ums Leben, im benachbarten Bundesstaat Georgia starb ein weiterer Mensch, wie der US-Fernsehsender CNN am Sonntag meldete. Die meisten kamen durch Verkehrsunfälle um oder ertranken. In Georgia fiel in tausenden Haushalten der Strom aus. «Fay» suchte die nordöstliche Golfküste der USA am Wochenende zwar weiter mit heftigen Regenfällen heim, wurde aber in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) allerdings zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herabgestuft.

Der Sturm war am Samstag nach einem Zick-Zack-Kurs über Florida zum vierten Mal auf Land getroffen - laut US-Medien ein Rekord. Im Laufe des Sonntag erwartete das US-Hurrikanzentrum das sterbende Unwettersystem auf seinem Weg Richtung Westen über Alabama und Mississippi, bevor es am Montag in Louisiana eintrifft. Meteorologen warnten, dass «Fay» weiterhin für heftigen Regen sorgen kann.

Nach Angaben von Floridas Gouverneur Charlie Crist könnte der Sturm alleine in der Landwirtschaft des Bundesstaates einen Schaden von 20 Millionen Dollar (rund 14 Millionen Euro) angerichtet haben. Tausende Häuser wurden darüber hinaus unter Wasser gesetzt. Crist bat die Bundesregierung in Washington um zusätzliche Hilfen in Höhe von 20 Millionen Dollar. US-Präsident George W. Bush hatte am Freitag bereits den Notstand für «Sonnenscheinstaat» erklärt.

Der Sturm, der am Montag vergangener Woche in Key West zum ersten Mal auf Land traf und dann immer weiter nordöstlich durch Florida zog, erreichte am Donnerstag zum dritten Mal die Küstenregion des Bundesstaates. Zuvor war im Süden von Haiti infolge des Sturms ein mit mehr als 70 Fahrgästen besetzter Lastwagen von den Wassermassen eines Flusses erfasst worden. Nur 25 Menschen überlebten.

Über dem Ostpazifik bildete sich unterdessen der Tropensturm «Julio». Er wird nach Berechnungen der Meteorologen am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) die Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California (Niederkalifornien) erreichen. Dort haben die Behörden eine Sturmwarnung herausgegeben. Der Wirbelsturm erreichte in seinem Zentrum Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen erwarteten, dass er sich noch leicht verstärken wird, ehe er auf das Festland trifft. «Julio» bewegt sich mit 20 Kilometern pro Stunde nach Norden.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Medienberichte

Trump: "Kein belastendes Material in Russland"

NEW YORK Donald Trump hat empört Berichte zurückgewiesen, Russland habe ihn mit belastendem Material in der Hand. Trumps mit Spannung erwartete Pressekonferenz wurde auch von Vorwürfen über russische Hacker-Aktivitäten bei der Präsidentschaftswahl überschattet. Dabei gab es eine überraschende Wendung.mehr...

Loblied auf Europa

Obama ruft Verbündete zur Einheit auf

HANNOVER Jetzt reißt Euch zusammen, Ihr Europäer. Es gibt viel zu verlieren! Das ist die Hauptbotschaft des US-Präsidenten an die kriselnde EU. Er nimmt die Verbündeten beim Deutschland-Besuch mit einer Grundsatzrede aber auch in die Pflicht.mehr...

Unwetter

Fast 20 Tote nach Blizzard in den USA

WASHINGTON Bis zu einem Meter Neuschnee fiel in der Zeit von Samstag bis Sonntag in manchen Teilen der US-Ostküste. Über 200.000 Menschen saßen zeitweise im Dunkeln, mehr als 3000 Flüge wurden abgesagt. Der Schneesturm, der Samstag und Sonntag über den Osten der USA herzog, forderte mehr als ein Dutzend Tote.mehr...

Extremisten

US-geführtes Bündnis tötet zwei ranghohe Terroristen

Washington Das von den USA angeführte Militärbündnis hat zwei nach US-Angaben zwei ranghohe Terroristen getötet. Einer davon gehörte zum IS im Nordirak, der andere zum Terrornetzwerk Chorasan, das mit dem syrischen Ableger Al-Kaidas verbunden ist.mehr...

Politik

Südchinesisches Meer: USA und China auf Konfrontationskurs

Singapur (dpa) Es ist zwar diplomatisch verpackt, aber dann reden die USA doch Tacheles mit China. Der US-Verteidigungsminister weist Peking zurecht. Ein ein Oberst der Volksbefreiungsarmee ist unbeeindruckt.mehr...