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Bombe im Wiesental

Eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist im Wiesental gefunden wurden. Am Dienstag wurde sie entschärft. 4000 Menschen mussten evakuiert werden. Damit das nahe gelegene Krankenhaus Bergmannsheil den Betrieb aufrechterhalten konnte, wurde eine Splitterschutzwand errichtet.
29.05.2012
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Fünf Meter unter der Erde lag die britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mehr als 65 Jahr unbemerkt.© Foto: Benedikt Reichel
Der erste Versuch eine Schutzwand aufzubauen - mit einem viel zu kleinen Gabelstapler. Der wurde vorn einer Spedition geliefert. Ein Missverständnis?© Foto: Benedikt Reichel
Das Ordnungsamt, dass den Stapler bestellt hat, sagt: Man habe extra betont, dass Überseecontainer transportiert werden sollen.© Foto: Benedikt Reichel
Nach wenigen Versuchen ist klar: Mit dem Gerät ist nicht viel zu machen. Simon Heußen von der Feuerwehr fordert den hauseigenen großen Kran an.© Foto: Benedikt Reichel
Da ist er: Simon Heußen (r.) und ein Feuerwehrkollege warten auf den großen Kran, der soeben in die Kulmer Straße einbiegt.© Foto: Benedikt Reichel
Damit sollte es klappen. Der Kran hat eine andere Dimension als der kleine Stapler.© Foto: Benedikt Reichel
Mit dem Gabelstapler wäre es zwar etwas schneller gegangen, aber der Einsatz mit dem Kran ist auch eine gute Übung für die Männer der Feuerwehr.© Foto: Benedikt Reichel
Vier Überseecontainer müssen in Position gebracht werden. Ein Splitterschutz, der circa 2000 Euro kostet.© Foto: Benedikt Reichel
Die Container kommen übrigens von einer Spedition in Mülheim.© Foto: Benedikt Reichel
In jedem Container sind zudem Wassertanks, die anschließend befüllt werden. Damit bekommt die Schutzwand ein Gewicht von zehn Tonnen.© Foto: Benedikt Reichel
Ohne diese 2000-Euro-Wand hätte das Bergmannsheil (Krankenhaus) evakuiert werden müssen.© Foto: Benedikt Reichel
Aufbau der Splitterschutzwand an der Kulmer Straße.© Foto: Benedikt Reichel
Großeinsatz in der kleinen Kulmer Straße. Die Häuser sind zu diesem Zeitpunkt längst geräumt.© Foto: Benedikt Reichel
Der letzte Baustein für die Schutzwand wird gesetzt.© Foto: Benedikt Reichel
An der Drusenbergschule ist eine Betreuungsstelle eingerichtet. Circa 40 Anwohner nutzen das Angebot. Auf der anderen Seite sind nur 15 ins Gemeindezentrum der kath. Kirche gekommen.© Foto: Benedikt Reichel
Ist ein Haus geräumt, wird es gekennzeichnet und versiegelt.© Foto: Benedikt Reichel
Da ist das Ding: Karl-Friedrich Schröder hat die Bombe entschärft und zeigt den Zünder.© Foto: Benedikt Reichel
Der Held: Karl-Friedrich Schröder. Er hat die Bombe entschärft.© Foto: Benedikt Reichel
Karl-Friedrich Schröder vom Kampfmittelräumdienst - im Hintergrund die Bombe.© Foto: Benedikt Reichel
In diesem Loch lag die Bombe - fünf Meter tief unter einem Gehweg im Wiesental.© Foto: Benedikt Reichel
Nachdem alles gut gelaufen ist, wird aus den Containern das Wasser abgelassen - immerhin 10.000 Liter.© Foto: Benedikt Reichel
Die Spedition bekommt also frisch gespülte Container zurück.© Foto: Benedikt Reichel
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