Dietrich Faber: „Hessen zuerst“

Buchkritik

Eine Wanderung im idyllischen Vogelsberg nimmt ein jähes Ende, als die zusammen gewürfelte Wandertruppe erfährt, dass ein Bürgermeister aus der Gegend ermordet wurde.

30.11.2017, 07:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dietrich Faber: „Hessen zuerst“

Eigentlich könnte sich Ex-Kommissar Henning Bröhmann, der Anti-Held in Dietrich Fabers Krimi „Hessen zuerst“, tatenlos zurücklehnen. Die Ermittlungen gehen ihn längst nichts mehr an.

Aber da sein Vermieter Rüdi offenbar sein Heil im rechten Lager sucht und nun auch noch für die rechte Gruppierung „Hessen zuerst“ in den Landtag will, lässt Henning die Geschichte doch nicht los. Zumal nun auch noch ein Flüchtlingsheim ins Visier der Partei gerät.

Faber ist das Kunststück gelungen, die Balance zwischen Humor, ernstem Anliegen und Spannung zu halten. Er lässt Henning selbst die Geschichte erzählen. Beste Krimi-Unterhaltung.

Dietrich Faber: Hessen zuerst, 268 S., Rowohlt, 14,99 Euro, ISBN 978-3-499-29121-0.

Dortmund am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Lesen Sie jetzt