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eBay erweitert Schutz des Bezahlsystems PayPal

Hannover/Losheim (dpa/tmn) eBay weitet den Schutz für betrogene Käufer und Verkäufer aus. Anwender, die das zu eBay gehörende Bezahlsystem PayPal genutzt haben und vergeblich auf Ware warten, können vom 1. September an den vollständigen Kaufbetrag erstattet bekommen.

Eine Obergrenze gebe es nicht mehr, teilte das Unternehmen in Berlin mit. Sie lag bisher bei 1000 Euro. Doch Experten raten, sich auch in Zukunft nicht vorbehaltlos auf PayPal zu verlassen.

«PayPal ist ein beliebter Angriffspunkt für Phishing», sagte Jo Bager von der Zeitschrift «c't». Das liege an der großen Nutzerzahl. Es liegt laut Konstantin Wehrhahn von der Verbraucher-Organisation «Falle Internet» im saarländischen Losheim aber auch am System: PayPal arbeite umfangreich mit E-Mails, in denen Links anzuklicken sind. Das könne dazu führen, dass die Nutzer nicht misstrauisch werden, wenn sie eine gutgemachte Phishing-Mail im Postfach haben und ebenfalls einen Link anklicken sollen.

Darüber hinaus gebe es anderswo übliche Sicherheitslösungen wie TAN- oder eTAN-Listen nicht. «Alles, was ich brauche, um einen PayPal-Account zu knacken, ist das Passwort», sagt Wehrhahn - und sich das zu beschaffen, ist für Kriminelle alles andere als unmöglich. Bager rät daher, den rund fünf Euro kostenden PayPal-Sicherheitsschlüssel zu nutzen. Das kleine Gerät generiert zufällige Einmalpasswörter, die jeweils zusätzlich zum Nutzerpasswort angegeben werden müssen.

Zumindest im Zweifel doch einen anderen Bezahlweg oder auch einen «echten» Treuhandservice» zu nutzen, empfiehlt sich laut Wehrhahn auch deshalb, weil der Käufer- und auch der Verkäuferschutz nicht uneingeschränkt gelten. Ersterer bestehe den aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zufolge etwa dann nicht, wenn der Käufer einen Artikel bezahlt hat, den der Verkäufer erst nach einer gewissen Frist liefern kann. «Aber das ist oft gängige Praxis, zum Beispiel beim Möbelkauf.»

Verbraucher-Organisation «Falle Internet»: www.falle-internet.de

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