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Verkehr am neuen Busbahnhof rollt - Lob überwiegt

Wittener ZOB

Ein paar kleine Irritationen gab es noch bei den Fahrgästen beim Blick auf die neuen Fahrpläne am ZOB. Dennoch überwog am Montag – am ersten Betriebstag – das Lob für den neuen Wittener Busbahnhof.

INNENSTADT

von Von Florian Groeger

, 10.01.2012 / Lesedauer: 2 min
Verkehr am neuen Busbahnhof rollt - Lob überwiegt

Schwer zu lesen: Die Haltestellen-Schilder am neuen Busbahnhof.

Die Idee des Busbahnhofs wurde im Rathaus bereits seit Anfang der 1990er Jahre diskutiert. Endgültig beschlossen wurde der Bau zehn Jahre später mit dem Startschuss des Architektur-Wettbewerbs. Der erste Spatenstich erfolgte im Juli 2010. Insgesamt gibt es pro Werktag rund 400 Abfahrten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro, der städtische Anteil liegt bei 2,2 Millionen. 

Kaum Zeit zur Eingewöhnung benötigten hingegen die Männer und Frauen hinter den Lenkrädern. „Der Bahnhof ist komfortabel gestaltet. Das ist für mich, aber insbesondere für die Fahrgäste angenehm“, sagt Busfahrerin Sara Pänkert – und fügt ganz pragmatisch an: „Und wir haben ein super modernes Toiletten-Häuschen.“ Ihre Kollegin ist noch vorsichtig: „Der erste Eindruck ist positiv. Alles ist neu, das muss sich erst noch einspielen“, sagt Cordula Nieswand.Das Haar in der Suppe findet schließlich Zdenko Kajdl. „Es läuft alles reibungslos, aber ich finde, dass die Haltestellen-Schilder zu klein sind.“ Das bestätigt Frank Morzich, der am Montag und während der offiziellen Eröffnung am Samstag mit dem Service-Mobil der Bogestra vor Ort ist. „Die meisten Fragen beziehen sich auf die neuen Fahrpläne. Vielen ist aber negativ aufgefallen, dass die Haltestellen-Schilder zu hoch hängen und die Schrift darauf sehr klein ist. Da wird wohl noch was gemacht.“

Der Wunsch nach einer elektronischen Anzeige muss vorerst warten. „Das wäre optimal, kostet aber einige Euros“, so Morzich. Und die sitzen bei der Stadt gerade nicht so locker. 

Die Idee des Busbahnhofs wurde im Rathaus bereits seit Anfang der 1990er Jahre diskutiert. Endgültig beschlossen wurde der Bau zehn Jahre später mit dem Startschuss des Architektur-Wettbewerbs. Der erste Spatenstich erfolgte im Juli 2010. Insgesamt gibt es pro Werktag rund 400 Abfahrten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 7,4 Millionen Euro, der städtische Anteil liegt bei 2,2 Millionen.